gewände2. In: Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1904), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 5284, Z. 29. Abgerufen am 14. Januar 2024.
unifr.ch
moodle.unifr.ch
Die Unterscheidung der Begriffe in Gewände (schräg eingeschnitten) und Laibung (gerade eingeschnitten) ist in der Fachliteratur selten, sondern die Begriffe werden oft gleichbedeutend verwendet. Hans Koepf und Günther Binding erklären in ihrem Bildwörterbuch-Standardwerk sogar ausdrücklich: „Leibung, oft schräg verlaufende Begrenzung (Gewände) einer Maueröffnung“; vgl. Bildwörterbuch der Architektur. Mit englischem, französischem, italienischem und spanischem Fachglossar (= Kröners Taschenausgabe. Bd. 194). 4., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-19404-X (Digitalisat auf moodle.unifr.ch, abgerufen am 14. Januar 2024), S. 304: Laibung.
zeno.org
Johann Georg Sulzer: Allgemeine Theorie der Schönen Künste, Band 2. Leipzig 1774, S. 1155–1156 (Thür), hier S. 1156. (Digitalisat auf zeno.org, abgerufen am 14. Januar 2024)