Im Berliner Adressbuch von 1935 sind drei Personen aufgelistet, die Oscar bzw. Oskar Guttmann heißen. 1. Dr. Oscar Guttmann wohnte in der Mommsenstraße 66 in Berlin-Charlottenburg und wirkte als Chordirigent für die Neue Jüdische Synagoge an der Oranienburger Straße im Ortsteil XV (Spandauer Vorstadt) von Berlin-Mitte; 2. Der in der Kurfürstenstraße 40 in Berlin W35 (Schöneberg) wohnende Oskar Guttmann wirkte als Kirchendiener; 3. Der in der Speyerer Straße 10 in Berlin W30 (Schöneberg) gemeldete Oskar Guttmann war ein Rechtsanwalt und Notar. Als einzige dieser drei Personen wird er bereits im Jüdischen Adressbuch für Gross-Berlin, Ausgabe 1929/30, aufgeführt, dort unter der Anschrift Potsdamer Straße 82a in Berlin W57 (Schöneberg), in der Ausgabe 1931/32 unter der Anschrift Potsdamer Straße 26a in Berlin W35 (Schöneberg). Aus der heutigen Sicht und nach dem derzeitigen Stand der Recherche könnte dieser Rechtsanwalt und Notar von der Familie des Dr. Bruno Mendel beauftragt worden sein, deren Anwesen in Berlin-Nikolassee (bis ca. 1930: Nicolassee), Am Sandwerder 37 und 39, zu verwalten. Der Anwalt Oskar Guttmann wurde am 19. Juni 1885 in Hildesheim geboren. Am 19. Mai 1943 wurde er von Berlin aus mit dem Transport I/94 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und von dort am 19. Oktober 1944 zum Konzentrationslager Auschwitz verbracht und ermordet. Guttmann. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1929, S. 121. Guttmann. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1931, S. 142. Guttmann. In: Berliner Adreßbuch, 1935, Teil 1, S. 828. Guttmann, Oskar.Yad Vashem – The World Holocaust Remembrance Center (4 Fundstellen). Oskar Guttmann.United States Holocaust Memorial Museum. Guttmann, Oskar. In: Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden. Bundesarchiv.
Der am 5. April 1890 in Celle geborene Hans Eduard Rohde war der Sohn des Königlich Preußischen Berufsoffiziers Friedrich Julius Albert Rohde (* 19. November 1850 in Altmark, Westpreußen) und dessen Ehefrau Louise Luzie Henriette Rohde, geb. Caesar. Zum Zeitpunkt der Geburt von Hans E. Rohde war sein Vater im Rang eines Hauptmanns; ab etwa 1903 im Rang eines Generalmajors. Hans Eduard Rohde studierte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau Geschichte und promovierte 1913 ebenda mit einer Inauguraldissertation zum Thema Der Kampf um Sizilien in den Jahren 1291–1302 (ISBN 978-1-245-63932-3). Dr. phil. Hans E. Rohde fiel als Soldat während des Ersten Weltkrieges im Jahr 1915 in den Karpaten durch einen Kopfschuss. Zitiert nach: Heinrich Finke: Die Seeschlacht am Kap Orlando (1299 Juli 4) – Mit Benutzung des Nachlasses von Dr. H. E. Rohde. In: Historische Zeitschrift 134 (1926), S. 257–267; Zitiert nach: Heinrich Finke: Episoden aus dem sizilischen Freiheitskampfe. In: Römische Quartalschrift für christliche Altertumskunde und für Kirchengeschichte Rom 39 (1931), hrsg. v. d. Görres-Gesellschaft, S. 192, 477; Zitiert nach: Hermann Heimpel, Sabine Krüger: Aspekte – Alte und neue Texte. Wallstein-Verlag, Göttingen 1995, ISBN 3-89244-095-6, S. 192, 199; Zitiert nach: Rohde, Hans Eduard. In: Deutsche Nationalbibliothek, auf: d-nb.info; Zitiert nach: Der Kampf um Sizilien in den Jahren 1291-1302, auf: worldcat.org; Zitiert nach: Landesarchiv Baden-Württemberg, Signatur 456 E Nr. 9792; Zitiert nach: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, IV. HA, Rep. 7, Nr. 1758 (Memento vom 23. Juli 2020 im Internet Archive); Zitiert nach: Militär-Handbuch des Königreiches Württemberg, Große Ausgabe nach dem Stande vom 6. Mai 1913, hrsg. v. Kriegsministerium, Druckerei des Königlichen Kriegsministeriums, Stuttgart 1913 [= 53. Infanterie-Brigade (3. kgl. württemb.), Brigadekommandeur 18. April 1903 bis 26. Januar 1905: Kgl. Preuß. Generalmajor Julius Rohde]; Zitiert nach: Stadtarchiv Celle, Dipl.-Archivarin Caren Puchert, 23. Juli 2020
Der Arzt und Pharmakologe Dr. med. Bruno Mendel (1897–1959), Sohn des Mediziners und Forschers Dr. med. Felix Mendel (1862–1925), zog 1922 nach Berlin. Dort arbeitete er als praktischer Arzt, als Assistent an der Medizinischen Klinik der Friedrich-Wilhelms-Universität und mit Otto Warburg am Institut für Zellphysiologie der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Er wohnte in der Friedrich-Karl-Straße 18 in Berlin-Nikolassee (Schreibweise bis ca. 1930: Nicolassee). Im Jahr 1933 emigrierte er in die Niederlande, bevor er 1938 nach Kanada auswanderte, wo er als Professor am Banting-Institute der University of Toronto lehrte. August W. Holldorf: Mendel, Bruno. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band17. Duncker & Humblot, Berlin 1994, ISBN 3-428-00198-2, S.38–39 (deutsche-biographie.de).Mendel. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1929, S. 226. Mendel. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1931, S. 275.
Jeanpaul Goergen: Chronik des deutschen Dokumentarfilms 1945–2005 (PDF; 4,4 MB) Materialien zum DFG-Forschungsprojekt Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland 1945–2005 (PDF; 4,4 MB), Seiten nicht nummeriert [S. 23], auf: dokumentarfilmgeschichte.de
Der am 5. April 1890 in Celle geborene Hans Eduard Rohde war der Sohn des Königlich Preußischen Berufsoffiziers Friedrich Julius Albert Rohde (* 19. November 1850 in Altmark, Westpreußen) und dessen Ehefrau Louise Luzie Henriette Rohde, geb. Caesar. Zum Zeitpunkt der Geburt von Hans E. Rohde war sein Vater im Rang eines Hauptmanns; ab etwa 1903 im Rang eines Generalmajors. Hans Eduard Rohde studierte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau Geschichte und promovierte 1913 ebenda mit einer Inauguraldissertation zum Thema Der Kampf um Sizilien in den Jahren 1291–1302 (ISBN 978-1-245-63932-3). Dr. phil. Hans E. Rohde fiel als Soldat während des Ersten Weltkrieges im Jahr 1915 in den Karpaten durch einen Kopfschuss. Zitiert nach: Heinrich Finke: Die Seeschlacht am Kap Orlando (1299 Juli 4) – Mit Benutzung des Nachlasses von Dr. H. E. Rohde. In: Historische Zeitschrift 134 (1926), S. 257–267; Zitiert nach: Heinrich Finke: Episoden aus dem sizilischen Freiheitskampfe. In: Römische Quartalschrift für christliche Altertumskunde und für Kirchengeschichte Rom 39 (1931), hrsg. v. d. Görres-Gesellschaft, S. 192, 477; Zitiert nach: Hermann Heimpel, Sabine Krüger: Aspekte – Alte und neue Texte. Wallstein-Verlag, Göttingen 1995, ISBN 3-89244-095-6, S. 192, 199; Zitiert nach: Rohde, Hans Eduard. In: Deutsche Nationalbibliothek, auf: d-nb.info; Zitiert nach: Der Kampf um Sizilien in den Jahren 1291-1302, auf: worldcat.org; Zitiert nach: Landesarchiv Baden-Württemberg, Signatur 456 E Nr. 9792; Zitiert nach: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, IV. HA, Rep. 7, Nr. 1758 (Memento vom 23. Juli 2020 im Internet Archive); Zitiert nach: Militär-Handbuch des Königreiches Württemberg, Große Ausgabe nach dem Stande vom 6. Mai 1913, hrsg. v. Kriegsministerium, Druckerei des Königlichen Kriegsministeriums, Stuttgart 1913 [= 53. Infanterie-Brigade (3. kgl. württemb.), Brigadekommandeur 18. April 1903 bis 26. Januar 1905: Kgl. Preuß. Generalmajor Julius Rohde]; Zitiert nach: Stadtarchiv Celle, Dipl.-Archivarin Caren Puchert, 23. Juli 2020
Renate Liessem-Breinlinger: Fanck, Arnold. In: Baden-Württembergische Biographien, Band 2. Kohlhammer, Stuttgart 1999, ISBN 978-3-17-014117-9, S. 121–123, auf: leo-bw.de
Elisabeth Fanck, geborene Kind, heiratete später erneut, wodurch sie dann den Familiennamen Stefanek trug. Zitiert nach: Renate Liessem-Breinlinger: Fanck, Arnold. In: Baden-Württembergische Biographien, 2, Band 2. Kohlhammer, Stuttgart 1999, ISBN 978-3-17-014117-9, S. 121–123, auf: leo-bw.de
Im Berliner Adressbuch von 1935 sind drei Personen aufgelistet, die Oscar bzw. Oskar Guttmann heißen. 1. Dr. Oscar Guttmann wohnte in der Mommsenstraße 66 in Berlin-Charlottenburg und wirkte als Chordirigent für die Neue Jüdische Synagoge an der Oranienburger Straße im Ortsteil XV (Spandauer Vorstadt) von Berlin-Mitte; 2. Der in der Kurfürstenstraße 40 in Berlin W35 (Schöneberg) wohnende Oskar Guttmann wirkte als Kirchendiener; 3. Der in der Speyerer Straße 10 in Berlin W30 (Schöneberg) gemeldete Oskar Guttmann war ein Rechtsanwalt und Notar. Als einzige dieser drei Personen wird er bereits im Jüdischen Adressbuch für Gross-Berlin, Ausgabe 1929/30, aufgeführt, dort unter der Anschrift Potsdamer Straße 82a in Berlin W57 (Schöneberg), in der Ausgabe 1931/32 unter der Anschrift Potsdamer Straße 26a in Berlin W35 (Schöneberg). Aus der heutigen Sicht und nach dem derzeitigen Stand der Recherche könnte dieser Rechtsanwalt und Notar von der Familie des Dr. Bruno Mendel beauftragt worden sein, deren Anwesen in Berlin-Nikolassee (bis ca. 1930: Nicolassee), Am Sandwerder 37 und 39, zu verwalten. Der Anwalt Oskar Guttmann wurde am 19. Juni 1885 in Hildesheim geboren. Am 19. Mai 1943 wurde er von Berlin aus mit dem Transport I/94 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und von dort am 19. Oktober 1944 zum Konzentrationslager Auschwitz verbracht und ermordet. Guttmann. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1929, S. 121. Guttmann. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1931, S. 142. Guttmann. In: Berliner Adreßbuch, 1935, Teil 1, S. 828. Guttmann, Oskar.Yad Vashem – The World Holocaust Remembrance Center (4 Fundstellen). Oskar Guttmann.United States Holocaust Memorial Museum. Guttmann, Oskar. In: Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden. Bundesarchiv.
Der am 5. April 1890 in Celle geborene Hans Eduard Rohde war der Sohn des Königlich Preußischen Berufsoffiziers Friedrich Julius Albert Rohde (* 19. November 1850 in Altmark, Westpreußen) und dessen Ehefrau Louise Luzie Henriette Rohde, geb. Caesar. Zum Zeitpunkt der Geburt von Hans E. Rohde war sein Vater im Rang eines Hauptmanns; ab etwa 1903 im Rang eines Generalmajors. Hans Eduard Rohde studierte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau Geschichte und promovierte 1913 ebenda mit einer Inauguraldissertation zum Thema Der Kampf um Sizilien in den Jahren 1291–1302 (ISBN 978-1-245-63932-3). Dr. phil. Hans E. Rohde fiel als Soldat während des Ersten Weltkrieges im Jahr 1915 in den Karpaten durch einen Kopfschuss. Zitiert nach: Heinrich Finke: Die Seeschlacht am Kap Orlando (1299 Juli 4) – Mit Benutzung des Nachlasses von Dr. H. E. Rohde. In: Historische Zeitschrift 134 (1926), S. 257–267; Zitiert nach: Heinrich Finke: Episoden aus dem sizilischen Freiheitskampfe. In: Römische Quartalschrift für christliche Altertumskunde und für Kirchengeschichte Rom 39 (1931), hrsg. v. d. Görres-Gesellschaft, S. 192, 477; Zitiert nach: Hermann Heimpel, Sabine Krüger: Aspekte – Alte und neue Texte. Wallstein-Verlag, Göttingen 1995, ISBN 3-89244-095-6, S. 192, 199; Zitiert nach: Rohde, Hans Eduard. In: Deutsche Nationalbibliothek, auf: d-nb.info; Zitiert nach: Der Kampf um Sizilien in den Jahren 1291-1302, auf: worldcat.org; Zitiert nach: Landesarchiv Baden-Württemberg, Signatur 456 E Nr. 9792; Zitiert nach: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, IV. HA, Rep. 7, Nr. 1758 (Memento vom 23. Juli 2020 im Internet Archive); Zitiert nach: Militär-Handbuch des Königreiches Württemberg, Große Ausgabe nach dem Stande vom 6. Mai 1913, hrsg. v. Kriegsministerium, Druckerei des Königlichen Kriegsministeriums, Stuttgart 1913 [= 53. Infanterie-Brigade (3. kgl. württemb.), Brigadekommandeur 18. April 1903 bis 26. Januar 1905: Kgl. Preuß. Generalmajor Julius Rohde]; Zitiert nach: Stadtarchiv Celle, Dipl.-Archivarin Caren Puchert, 23. Juli 2020
Siegfried Kracauer: From Caligari to Hitler – A Psychological History of the German Film. Dennis Dobson, London / New York City 1947, OCLC1175509279 und Princeton University Press, Princeton, New Jersey, 2019, ISBN 978-0-691-19134-8, S. 257–258
Der am 5. April 1890 in Celle geborene Hans Eduard Rohde war der Sohn des Königlich Preußischen Berufsoffiziers Friedrich Julius Albert Rohde (* 19. November 1850 in Altmark, Westpreußen) und dessen Ehefrau Louise Luzie Henriette Rohde, geb. Caesar. Zum Zeitpunkt der Geburt von Hans E. Rohde war sein Vater im Rang eines Hauptmanns; ab etwa 1903 im Rang eines Generalmajors. Hans Eduard Rohde studierte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau Geschichte und promovierte 1913 ebenda mit einer Inauguraldissertation zum Thema Der Kampf um Sizilien in den Jahren 1291–1302 (ISBN 978-1-245-63932-3). Dr. phil. Hans E. Rohde fiel als Soldat während des Ersten Weltkrieges im Jahr 1915 in den Karpaten durch einen Kopfschuss. Zitiert nach: Heinrich Finke: Die Seeschlacht am Kap Orlando (1299 Juli 4) – Mit Benutzung des Nachlasses von Dr. H. E. Rohde. In: Historische Zeitschrift 134 (1926), S. 257–267; Zitiert nach: Heinrich Finke: Episoden aus dem sizilischen Freiheitskampfe. In: Römische Quartalschrift für christliche Altertumskunde und für Kirchengeschichte Rom 39 (1931), hrsg. v. d. Görres-Gesellschaft, S. 192, 477; Zitiert nach: Hermann Heimpel, Sabine Krüger: Aspekte – Alte und neue Texte. Wallstein-Verlag, Göttingen 1995, ISBN 3-89244-095-6, S. 192, 199; Zitiert nach: Rohde, Hans Eduard. In: Deutsche Nationalbibliothek, auf: d-nb.info; Zitiert nach: Der Kampf um Sizilien in den Jahren 1291-1302, auf: worldcat.org; Zitiert nach: Landesarchiv Baden-Württemberg, Signatur 456 E Nr. 9792; Zitiert nach: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, IV. HA, Rep. 7, Nr. 1758 (Memento vom 23. Juli 2020 im Internet Archive); Zitiert nach: Militär-Handbuch des Königreiches Württemberg, Große Ausgabe nach dem Stande vom 6. Mai 1913, hrsg. v. Kriegsministerium, Druckerei des Königlichen Kriegsministeriums, Stuttgart 1913 [= 53. Infanterie-Brigade (3. kgl. württemb.), Brigadekommandeur 18. April 1903 bis 26. Januar 1905: Kgl. Preuß. Generalmajor Julius Rohde]; Zitiert nach: Stadtarchiv Celle, Dipl.-Archivarin Caren Puchert, 23. Juli 2020
Hans Ertl, Walter Schmidkunz: Bergvagabunden. Nymphenburger Verlagshandlung, München 1952, S. 104 f. OCLC604437461
Siegfried Kracauer: From Caligari to Hitler – A Psychological History of the German Film. Dennis Dobson, London / New York City 1947, OCLC1175509279 und Princeton University Press, Princeton NJ 2019, ISBN 978-0-691-19134-8, S. 110
Arnold Fanck (Hrsg.), Sepp Allgeier (Fotos) und Hannes Schneider (Akteur): Wunder des Schneeschuhs – Ein System des richtigen Skilaufens und seiner Anwendung im alpinen Geländelauf. Mit 242 Einzelbildern und 1100 kinematographischen Reihenbildern. Gebrüder Enoch, Hamburg 1925 OCLC257750955
Siegfried Kracauer: „Fanck made this cinematically fascinating film with the aid of G. W. Pabst, who probably did his best to cut down emotional exuberance. However, sentimentality was inseparable from that variety of idealism.“ In: ders.: From Caligari to Hitler – A Psychological History of the German Film. Dennis Dobson, London / New York City 1947, OCLC1175509279 und Princeton University Press, Princeton, New Jersey, 2019, ISBN 978-0-691-19134-8, S. 155
Im Berliner Adressbuch von 1935 sind drei Personen aufgelistet, die Oscar bzw. Oskar Guttmann heißen. 1. Dr. Oscar Guttmann wohnte in der Mommsenstraße 66 in Berlin-Charlottenburg und wirkte als Chordirigent für die Neue Jüdische Synagoge an der Oranienburger Straße im Ortsteil XV (Spandauer Vorstadt) von Berlin-Mitte; 2. Der in der Kurfürstenstraße 40 in Berlin W35 (Schöneberg) wohnende Oskar Guttmann wirkte als Kirchendiener; 3. Der in der Speyerer Straße 10 in Berlin W30 (Schöneberg) gemeldete Oskar Guttmann war ein Rechtsanwalt und Notar. Als einzige dieser drei Personen wird er bereits im Jüdischen Adressbuch für Gross-Berlin, Ausgabe 1929/30, aufgeführt, dort unter der Anschrift Potsdamer Straße 82a in Berlin W57 (Schöneberg), in der Ausgabe 1931/32 unter der Anschrift Potsdamer Straße 26a in Berlin W35 (Schöneberg). Aus der heutigen Sicht und nach dem derzeitigen Stand der Recherche könnte dieser Rechtsanwalt und Notar von der Familie des Dr. Bruno Mendel beauftragt worden sein, deren Anwesen in Berlin-Nikolassee (bis ca. 1930: Nicolassee), Am Sandwerder 37 und 39, zu verwalten. Der Anwalt Oskar Guttmann wurde am 19. Juni 1885 in Hildesheim geboren. Am 19. Mai 1943 wurde er von Berlin aus mit dem Transport I/94 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und von dort am 19. Oktober 1944 zum Konzentrationslager Auschwitz verbracht und ermordet. Guttmann. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1929, S. 121. Guttmann. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1931, S. 142. Guttmann. In: Berliner Adreßbuch, 1935, Teil 1, S. 828. Guttmann, Oskar.Yad Vashem – The World Holocaust Remembrance Center (4 Fundstellen). Oskar Guttmann.United States Holocaust Memorial Museum. Guttmann, Oskar. In: Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden. Bundesarchiv.
Kaiserallee 33/34. In: Berliner Adreßbuch, 1930, Teil 4, S. 1457. „Fanck, A., Dr., Regisseur, Kaiserallee 33/34, Wilmersdorf, Hauseigentümer: Vaterländischer Frauenverein“.
Fanck. In: Berliner Adreßbuch, 1931, Teil 4, S. 1465. „Fanck, A., Dr., Regiss., Kaiserallee 33/34, Wilmersdorf, Hauseigentümer: Vaterländischer Frauenverein“.
Fanck. In: Berliner Adreßbuch, 1934, Teil 1, S. 525. „Fanck, Arnold, Regisseur, Wilmersdf, Kaiserallee Nr. 33, 34, Hauseigentümer: Vaterländischer Frauenverein“.
Am Sandwerder. In: Berliner Adreßbuch, 1935, Teil 4, S. 1356. „Fanck, A., Dr., Regiss., Am Sandwerder 39 (Post Bln.-Wannsee, Bahnhofstraße), Eigentümer wie Am Sandwerder 37: Mendel, B., Dr. (Holland)“.
Der Arzt und Pharmakologe Dr. med. Bruno Mendel (1897–1959), Sohn des Mediziners und Forschers Dr. med. Felix Mendel (1862–1925), zog 1922 nach Berlin. Dort arbeitete er als praktischer Arzt, als Assistent an der Medizinischen Klinik der Friedrich-Wilhelms-Universität und mit Otto Warburg am Institut für Zellphysiologie der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Er wohnte in der Friedrich-Karl-Straße 18 in Berlin-Nikolassee (Schreibweise bis ca. 1930: Nicolassee). Im Jahr 1933 emigrierte er in die Niederlande, bevor er 1938 nach Kanada auswanderte, wo er als Professor am Banting-Institute der University of Toronto lehrte. August W. Holldorf: Mendel, Bruno. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band17. Duncker & Humblot, Berlin 1994, ISBN 3-428-00198-2, S.38–39 (deutsche-biographie.de).Mendel. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1929, S. 226. Mendel. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1931, S. 275.
Im Berliner Adressbuch von 1935 sind drei Personen aufgelistet, die Oscar bzw. Oskar Guttmann heißen. 1. Dr. Oscar Guttmann wohnte in der Mommsenstraße 66 in Berlin-Charlottenburg und wirkte als Chordirigent für die Neue Jüdische Synagoge an der Oranienburger Straße im Ortsteil XV (Spandauer Vorstadt) von Berlin-Mitte; 2. Der in der Kurfürstenstraße 40 in Berlin W35 (Schöneberg) wohnende Oskar Guttmann wirkte als Kirchendiener; 3. Der in der Speyerer Straße 10 in Berlin W30 (Schöneberg) gemeldete Oskar Guttmann war ein Rechtsanwalt und Notar. Als einzige dieser drei Personen wird er bereits im Jüdischen Adressbuch für Gross-Berlin, Ausgabe 1929/30, aufgeführt, dort unter der Anschrift Potsdamer Straße 82a in Berlin W57 (Schöneberg), in der Ausgabe 1931/32 unter der Anschrift Potsdamer Straße 26a in Berlin W35 (Schöneberg). Aus der heutigen Sicht und nach dem derzeitigen Stand der Recherche könnte dieser Rechtsanwalt und Notar von der Familie des Dr. Bruno Mendel beauftragt worden sein, deren Anwesen in Berlin-Nikolassee (bis ca. 1930: Nicolassee), Am Sandwerder 37 und 39, zu verwalten. Der Anwalt Oskar Guttmann wurde am 19. Juni 1885 in Hildesheim geboren. Am 19. Mai 1943 wurde er von Berlin aus mit dem Transport I/94 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und von dort am 19. Oktober 1944 zum Konzentrationslager Auschwitz verbracht und ermordet. Guttmann. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1929, S. 121. Guttmann. In: Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin, 1931, S. 142. Guttmann. In: Berliner Adreßbuch, 1935, Teil 1, S. 828. Guttmann, Oskar.Yad Vashem – The World Holocaust Remembrance Center (4 Fundstellen). Oskar Guttmann.United States Holocaust Memorial Museum. Guttmann, Oskar. In: Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden. Bundesarchiv.
Arnold Fanck: Die bruchlose Deformation von Fossilien durch tektonischen Druck und ihr Einfluß auf die Bestimmung der Arten, beobachtet und bearbeitet an den Pelecypoden der St. Galler Meeresmolasse. Dissertation, Gutachter Prof. Dr. Hans Schardt, Zürich 1929 (Rezension von H. P. Cornelius auf zobodat.at [PDF]).