Das Programm.24.Januar 2002,abgerufen am 20.August 2024:„Die, Suicide-Club-Nacht‘ steigt im Casino (Mühlenstraße 26–30/Friedrichshain). Mit dabei: Wolle xdp, Alan Sommerville, Michael Stahl. […] Die Gebrüder Teichmann feiern den, Finest Friday‘ im Ostgut (24 Uhr, Mühlenstraße 26–30/Friedrichshain). Live dabei: Nightshift + DJ Set.“
Kirsten Niemann:Britisches Magazin „DJ Mag“ hat Berghain ausgezeichnet: Bester Club der Welt. In: Berliner Zeitung. (berliner-zeitung.de[abgerufen am 16.Oktober 2018]).
Luis Manuel García-Mispireta:Together, Somehow – Music, Affect, and Intimacy on the Dancefloor. Duke University Press, Durham 2023, ISBN 978-1-4780-2705-8 ((eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche) [abgerufen am 18.August 2024]): „Ostgut, Berghain's precursor, began as an itinerant gay fetish event called ,Snax‘, which eventually found a permanent home at Ostgut in 1998.“
Matthew Collin:Rave on – Global Adventures in Electronic Dance Music. The University of Chicago Press, Chicago 2018, ISBN 978-0-226-59548-1, S.73 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche [abgerufen am 27.August 2024]): „The club's roots ran deep into the Berlin subculture that developed after the fall of the Wall in 1989. Its owners, Michael Teufele and Norbert Thormann, organised first their Snax sex parties in the nineties at the Bunker club, an abandoned World War Two air-raid shelter occupied by ravers in 1992 and run as a hardcore outpost for acid techno, gabba and BDSM parties, amongst other niche predilections, until it was raided and shuttered in 1996. Two years later, Teufele and Thormann founded Ostgut in an old railway depot in the Friedrichshein [sic!] district, which at the time was a drab and desolate sector of what had been East Berlin. […] The revolution was over – or was it?, It was the end of the nineties, techno was out of fashion, but Ostgut was a place where people were still doing Ecstasy and having a great time, with parties going on until the afternoon,‘ Schneider recalls.“
Wilfried Ferchhoff:Jugend und Jugendkulturen im 21. Jahrhundert – Lebensformen und Lebensstile. 2., aktualisierte und überarb. Auflage. VS, Verl. für Sozialwiss, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-92727-5, S.249 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche [abgerufen am 27.August 2024]).
Briand Bedford:Spartacus Berlin Gay Guide. Bruno-Books, 2013, ISBN 978-3-86787-649-0 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche): „Nach dem Mauerfall begann in Berlin etwas neues, Clubs wie der, Tresor‘,, E-Werk‘ und das, Ostgut‘ waren die Magneten der Kreativen aus aller Welt.“
Programm Berlin, Freitag 28.07. In: Die Andere Welt – unabhängiges Monatsblatt nicht nur für Lesben und Schwule. Band8. Die Andere Welt, 1997, S.23 (google.de): „23:00 Uhr – Pervy Party, Snax-Club, Revaler Straße 99.“
Jens Balzer:Pop – Ein Panorama der Gegenwart. Rowohlt, 2016, ISBN 978-3-644-12241-3, S.199 ((eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche)): „Auch die ersten Veranstaltungen, die die späteren Betreiber des Berghain in den neunziger Jahren organisierten – schwule Fetisch-Sex-Partys mit musikalischer Untermalung –, fanden an Orten statt, die ursprünglich nicht für diese Verwendung vorgesehen waren, zum Beispiel in einem Hochbunker in der Nachbarschaft des Deutschen Theaters. Ihren ersten dauerhaften Klub, das Ostgut, eröffneten sie 1998 in einem ehemals als Lagerhalle genutzten Schuppen auf dem Gelände eines Rangierbahnhofs. 2003 wurde das Ostgut geschlossen, das gesamte Gelände wurde planiert und neu bebaut – unter anderem mit der Mehrzweckhalle, die inzwischen von großen Parkplätzen und Bürohochhäusern umgeben ist.“
Steffen Damm, Lukas Drevenstedt:Clubkultur – Dimensionen eines urbanen Phänomens. Campus Verlag, Frankfurt New York 2020, ISBN 978-3-593-51176-4, S.63 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche [abgerufen am 27.August 2024]): „Michael Teufele und Norbert Thormann, die späteren Berghain-Gründer, veranstalteten hier ihre ersten ,Snax‘-Partys (schwule Fetisch- und Sexpartys), die sie nach 1998 im Lab.oratory bzw. dessen Ableger, dem Ostgut in einer Lagerhalle des ehemaligen Alten Ostbahnhofs, weiterführten.“
Daniel Wang:Ostgut, Berlin — Discopia.In:archive.org.Discopia,archiviertvomOriginalam24.Dezember 2007;abgerufen am 18.August 2024(englisch):„The Panorama Bar, which is the smaller upper portion of the legendary techno club Ostgut, has re-opened on Friday, October 15, at its new address in the Friedrichshain area of East Berlin. […] Ostgut was the epicenter of Berlin nightlife starting late 1998 […]. On certain nights of the month, Laboratory was the location for the famed Snax parties, with special themes for the insatiable gay appetites of Berlin.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.discopia.com
Hannah Zipfel:MAYDAY! Gedanken zum Berliner Clubsterben. In: POP. Band10, Nr.1, 1.März 2021, ISSN2198-0322, S.10–19, doi:10.14361/pop-2021-100103 (pop-zeitschrift.de[abgerufen am 19.August 2024]): „Die Spuren des Clubs, in dem die ersten schwulen Snax-Partys stattfanden, die heute im Lab.oratory unter dem Berghain veranstaltet werden, sollen in den Wohnräumen erhalten geblieben sein.“
Ostgut: Tanzpalast in der Lagerhalle.20.Juli 2001,abgerufen am 19.April 2024:„Ost und gut – wer sich über den Dächern einer Stadt besonders wohl fühlt, sollte sicher hier blicken lassen. Keine Frage: Wer selbst beim Clubbing ein Freund kurzer Wege ist, sollte sich in Berlin Richtung Ostbahnhof orientieren.“
Flickr User Schnorp:Snax Club Camopark.In:flickr.com.April 1995,abgerufen am 4.September 2024:„Attention new Location! Pfefferberg Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin, U2 Senefelder Platz […] Next Dates? Write! SNAX CLUB DevilTeufelDiable Postbox 30.43.12 10723 Berlin.“
Sebastian Preuss:Arena der Leidenschaften.In:Goethe-Institut.Januar 2005,archiviertvomOriginalam29.Januar 2008;abgerufen am 22.August 2024:„Gerade Schwule pilgerten aus aller Welt hierher, weil in der rohen Industrial-Atmosphäre, unter den dröhnenden Techno-Bässen, die einen in andere Gefilde des Bewusstseins schleuderten, kaum eine Begierde unerfüllt blieb. Doch war das Ostgut sexuell nie festgelegt. Allein in den legendären Snaxx-Nächten [sic!], die wohl in der Tat weltweit einzigartig waren, blieben Männer unter sich, wenn sie ohne jedes Limit ihre pornographischen Phantasien auslebten. […] Für die meisten wird es einfach das neue Ostgut sein. Vor Wochen schon wurde im zweiten Obergeschoss die Panorama Bar wiedereröffnet, irgendwann in den nächsten Wochen wird es auch das Lab.oratory wieder geben.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.goethe.de
Sebastian Preuss:Arena der Leidenschaften.In:Goethe-Institut.Januar 2005,archiviertvomOriginalam29.Januar 2008;abgerufen am 22.August 2024:„Gerade Schwule pilgerten aus aller Welt hierher, weil in der rohen Industrial-Atmosphäre, unter den dröhnenden Techno-Bässen, die einen in andere Gefilde des Bewusstseins schleuderten, kaum eine Begierde unerfüllt blieb. Doch war das Ostgut sexuell nie festgelegt. Allein in den legendären Snaxx-Nächten [sic!], die wohl in der Tat weltweit einzigartig waren, blieben Männer unter sich, wenn sie ohne jedes Limit ihre pornographischen Phantasien auslebten. […] Für die meisten wird es einfach das neue Ostgut sein. Vor Wochen schon wurde im zweiten Obergeschoss die Panorama Bar wiedereröffnet, irgendwann in den nächsten Wochen wird es auch das Lab.oratory wieder geben.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.goethe.de
Daniel Sigge:Der vielleicht letzte Text über das Berghain … und digitale Clubgänger.2.Januar 2017,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am14.September 2018;abgerufen am 14.September 2018:„Der Vorgänger-Club Ostgut war aus der Not geboren, einen Ort für die Snax-Partys zu finden, die zuvor vor allem im Technobunker in Mitte stattfanden. Dort konnten junge, schwule, vor allem ostdeutsche Männer das tun, worauf sie Lust haben.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/noisey.vice.com
Daniel Wang:Ostgut, Berlin — Discopia.In:archive.org.Discopia,archiviertvomOriginalam24.Dezember 2007;abgerufen am 18.August 2024(englisch):„The Panorama Bar, which is the smaller upper portion of the legendary techno club Ostgut, has re-opened on Friday, October 15, at its new address in the Friedrichshain area of East Berlin. […] Ostgut was the epicenter of Berlin nightlife starting late 1998 […]. On certain nights of the month, Laboratory was the location for the famed Snax parties, with special themes for the insatiable gay appetites of Berlin.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.discopia.com
Frank R. Schröder:Wie es war, vor 20 Jahren nach Berlin zu ziehen.In:iHeartBerlin.de.Abgerufen am 18.August 2024(deutsch):„Später gab es auch ein geschlossenes Online-Forum für Techno-Fans namens Restrealität (es existiert sogar noch), das sich nach der Schließung des Berghain-Vorgängers Ostgut, welche eine ganze Szene von Partymenschen in der Schwebe ließ, gebildet hatte.“
Aussenstation:Party-Flyer Snax-Club Juli 1994.In:Instagram.com.Abgerufen am 19.August 2024(englisch):„PERVY PARTY · Sat. 16.07.94 · Start 11 pm, End?! am · Bunker Albrechtstr. 24/25 Berlin-Mitte · euphoric techno trance with djoker daan + dj leo krieger · Rubber? Leather? You can change into whatever turns you on. SNAX CLUB is a new concept in fetish trading for pervy men.“
Party Snax i Amsterdam. In: QX. QX Förlag AB, Stockholm Oktober 1995, S.11 (issuu.com[abgerufen am 31.August 2024]): „Den berlinska klubben Snax gör ett gästspel i Amsterdam den 25 november. Vid vattnet, pà Vrieshuis Amerika, Oostelijke Handelskade 25 arrangeras, Whipping Boys‘-festen. Dj Mickey V (Amsterdam) och Dokker [sic!] Daan (Berlin), vilket i Snaxandan bör betyda techno. […] Snax klubb är ingen läderklubb. Här blandas läderkillarna med technokids, gummiklädda, gay skinheads och allmänt partyglada män. Snax innebär dans, sex och glada miner.“
Johannes Medebach:Interview mit Thomas Karsten: „What happens in Berghain …“In:moderneREGIONAL.8.Januar 2021,abgerufen am 4.August 2024(deutsch):„Wir hatten schon den Vorgängerclub, das, Ostgut‘, mit aus der Taufe gehoben. Damals suchten wir zusammen mit den Betreibern eine feste Location, denn bis dato fanden die Veranstaltungen immer an verschiedenen Orten statt. Als das, Ostgut‘ schließen musste, nahmen wir das leerstehende Kraftwerksgebäude ins Visier. Der damalige Eigentümer Vattenfall wusste nichts damit anzufangen und keiner wollte das Objekt haben.“
Boris Dolinski:Interview — Boris.In:MYP Magazine.3.Mai 2014,abgerufen am 27.August 2024(deutsch):„Man muss wissen, dass das Ostgut von 1998 bis 2000 ein hartgesottener Schwulenclub mit marginalem Frauenanteil war, zu dem die neue Panorama Bar ab dem Jahr 2000 ein Gegengewicht darstellen sollte – softer, hedonistischer und mit etwas anderer Musik. Dadurch ist das Ostgut schlagartig zum hipsten Club Berlins geworden. Und es war der einzige Ort in der Stadt, an dem man bis in den späten Sonntagnachmittag feiern konnte.“
Hili Perlson:Berghain, Berlin’s Legendary Nightclub, Celebrates Its 10th Anniversary With an Art Show. In: T Magazine. (nytimes.com[abgerufen am 16.Oktober 2018]).
Hannah Zipfel:MAYDAY! Gedanken zum Berliner Clubsterben. In: POP. Band10, Nr.1, 1.März 2021, ISSN2198-0322, S.10–19, doi:10.14361/pop-2021-100103 (pop-zeitschrift.de[abgerufen am 19.August 2024]): „Die Spuren des Clubs, in dem die ersten schwulen Snax-Partys stattfanden, die heute im Lab.oratory unter dem Berghain veranstaltet werden, sollen in den Wohnräumen erhalten geblieben sein.“
Sebastian Preuss:Arena der Leidenschaften.In:Goethe-Institut.Januar 2005,archiviertvomOriginalam29.Januar 2008;abgerufen am 22.August 2024:„Gerade Schwule pilgerten aus aller Welt hierher, weil in der rohen Industrial-Atmosphäre, unter den dröhnenden Techno-Bässen, die einen in andere Gefilde des Bewusstseins schleuderten, kaum eine Begierde unerfüllt blieb. Doch war das Ostgut sexuell nie festgelegt. Allein in den legendären Snaxx-Nächten [sic!], die wohl in der Tat weltweit einzigartig waren, blieben Männer unter sich, wenn sie ohne jedes Limit ihre pornographischen Phantasien auslebten. […] Für die meisten wird es einfach das neue Ostgut sein. Vor Wochen schon wurde im zweiten Obergeschoss die Panorama Bar wiedereröffnet, irgendwann in den nächsten Wochen wird es auch das Lab.oratory wieder geben.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.goethe.de
Daniel Sigge:Der vielleicht letzte Text über das Berghain … und digitale Clubgänger.2.Januar 2017,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am14.September 2018;abgerufen am 14.September 2018:„Der Vorgänger-Club Ostgut war aus der Not geboren, einen Ort für die Snax-Partys zu finden, die zuvor vor allem im Technobunker in Mitte stattfanden. Dort konnten junge, schwule, vor allem ostdeutsche Männer das tun, worauf sie Lust haben.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/noisey.vice.com
Daniel Wang:Ostgut, Berlin — Discopia.In:archive.org.Discopia,archiviertvomOriginalam24.Dezember 2007;abgerufen am 18.August 2024(englisch):„The Panorama Bar, which is the smaller upper portion of the legendary techno club Ostgut, has re-opened on Friday, October 15, at its new address in the Friedrichshain area of East Berlin. […] Ostgut was the epicenter of Berlin nightlife starting late 1998 […]. On certain nights of the month, Laboratory was the location for the famed Snax parties, with special themes for the insatiable gay appetites of Berlin.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.discopia.com
Piotr Nathan:Rituale des Verschwindens.(PDF; 18MB)In:Zeichnung Und Raum / Portfolio.ArchiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am16.April 2016;abgerufen am 14.September 2018.
Artist: Marcel Dettmann.Ostgut Booking,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am8.April 2018;abgerufen am 7.April 2018.
Artist: Nick Höppner.Ostgut Booking,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am8.April 2018;abgerufen am 7.April 2018.
Artist: Tama Sumo.Ostgut Booking,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am11.April 2018;abgerufen am 7.April 2018.
Artist: Ben Klock.Ostgut Booking,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am25.März 2018;abgerufen am 7.April 2018.
Artist: Virginia.Ostgut Booking,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am8.April 2018;abgerufen am 7.April 2018.
Gustav Seibt:Was, Sie schicken Menschen weg?In:sueddeutsche.de.11.August 2014,abgerufen am 24.März 2018:„Denn das Berghain ist ja älter als der Club gleichen Namens, der Weltruhm erlangte. Seine Vorgeschichte reicht zurück zu den ersten Elektroclubs nach der Wende im aufgerissenen Boden von Berlin-Mitte, dem E-Werk, dem Tresor, dem Suicide, aber vor allem zum Snax-Club, der an wechselnden Orten zu unregelmäßigen Terminen, mal im Bunker an der Reinhardt-Straße, mal im, Milchhof‘ in der Anklamer Straße, stattfand und das war, was die Plakate damals ankündigten:, Pervy-Party – men only – break a rule.‘ […] Im Snax und im Ostgut tummelten sich so viele Glatzen mit Domestos-Jeans und Springerstiefeln, dass die türkischen Taxifahrer, die am Ausgang warteten, besorgt fragten, ob sich hier Neonazis versammeln.“
Gustav Seibt:Die Mitte der Welt.In:Süddeutsche Zeitung.17.Mai 2010,abgerufen am 19.August 2024:„die langfristige Vorgeschichte des, Berghain‘, das sich aus schwulen Fetisch-Partys (dem, Snax‘) mit wechselnden Orten, zu einem stationären, zunehmend gemischten Club entwickelte (dem, Ostgut‘), in dem auch Nicht-Schwule etwas lernten von der klassenungebundenen, verschworenen und zugleich offenen Art der Schwulen Sex zu machen und wo sie sich zugleich über ein erstaunliches Niveau des Musikmachens freuen konnten. Die Legende entstand nach dem Mauerfall in Hinterhöfen von Mitte und Prenzlauer Berg, zuletzt dem, Milchhof‘ in der Anklamer Straße, wanderte in ein inzwischen abgerissenes Reichsbahndepot in der Nähe des Ostbahnhofes in Friedrichshain, um dann am Wriezener Bahnhof seine auch architektonische Adelung als totalitär gestylte Kathedrale zu erfahren.“
Gegen Regeln im Berliner Berghain verstoßen: Londoner DJ-Duo filmt – und fliegt raus. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN1865-2263 (tagesspiegel.de[abgerufen am 12.Januar 2025]).
Das Berghain ist nun offiziell Hochkultur. (tagesspiegel.de[abgerufen am 18.Dezember 2016]).
Helmut Höge:KNAST, BANANENLAGER, TECHNO-LADEN, KUNSTORT: Ein Bunker-Leben. In: Die Tageszeitung: taz. 11.Februar 2011, ISSN0931-9085, S.22 (taz.de[abgerufen am 19.April 2024]): „1992 mietete ihn der Westberliner Philosoph und Latex-Künstler Werner Vollert […]. Er machte aus dem Würfel einen, Technobunker‘, der bald so gut lief, dass Vollert zum einen noch eine Techno-Boutique eröffnete und zum anderen aus den, Snax‘-Bunkerveranstaltungen die Betreiber der Clubs Ostkreuz [sic!] und Berghain hervorgingen.“
Harald Peters:themenläden und andere clubs: Die Ostgut-Schließung und die Folgen zum Hundertsten, das 24/7 zum Allerersten. In: Die Tageszeitung: taz. 23.Mai 2003, ISSN0931-9085, S.25 (taz.de[abgerufen am 18.August 2024]): „Vor allem jene, die in den Monaten seit der Schließung des seligen Ostguts und der Panoramabar ihr Vergnügen auf Ostgut- und Panoramabar-Gedächtnispartys suchen, haben sich zusehends in kulturpessimistisch vagabundierende Ostgut-Zombies verwandelt, die verbissen nach ihrem Gestern suchen. […] Und dass die wichtigste der diversen Panoramabar-Gedächtnispartys unter dem viel sagendem Motto, Restrealität‘ steht, spricht in Bezug auf den zu beklagenden Realitätsverlust sozusagen Bände.“
Erik Heier:Mercedes-Platz in 12 Fotos – Vom Ostgut bis zum East-Side-Grauen.In:Tip Berlin.Abgerufen am 20.August 2024(deutsch):„Oft konnte man Gruppen von Menschen im Morgengrauen über das Areal wandeln sehen. Verstrahlt, aber glücklich. Denn einem ehemaligen Reparaturlager für Züge entstand auf dem Gelände zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße 1998 einer der wichtigsten und härtesten Technoclubs der Stadt: das Ostgut, das zwei Jahre später durch die Panorama Bar im Obergeschoss ergänzt wurde. Hier fand auch der Snax-Club, eine schwule Sex- und Techno-Party, ein dauerhaftes Zuhause. Anfang Januar 2003 lief der Pachtvertrag für den Techno-Club aus. Das Ostgut musste schließen. Die letzte Party dauerte 30 Stunden. Die Macher Michael Teufele und Norbert Thormann zogen auf die andere Seite der Bahngleise und fanden mit einem ehemaligen Fernheizwerk einen neuen, deutlich spektakuläreren Ort. Und sie nannten diesen Ort: Berghain.“
Daniel Sigge:Der vielleicht letzte Text über das Berghain … und digitale Clubgänger.2.Januar 2017,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am14.September 2018;abgerufen am 14.September 2018:„Der Vorgänger-Club Ostgut war aus der Not geboren, einen Ort für die Snax-Partys zu finden, die zuvor vor allem im Technobunker in Mitte stattfanden. Dort konnten junge, schwule, vor allem ostdeutsche Männer das tun, worauf sie Lust haben.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/noisey.vice.com
thump.vice.com
Felix da Housecat musste leider draußen bleiben-sind Berghain-Türsteher Rassisten? In: Thump. 22.Februar 2015 (vice.com[abgerufen am 16.Oktober 2018]).
Sebastian Preuss:Arena der Leidenschaften.In:Goethe-Institut.Januar 2005,archiviertvomOriginalam29.Januar 2008;abgerufen am 22.August 2024:„Gerade Schwule pilgerten aus aller Welt hierher, weil in der rohen Industrial-Atmosphäre, unter den dröhnenden Techno-Bässen, die einen in andere Gefilde des Bewusstseins schleuderten, kaum eine Begierde unerfüllt blieb. Doch war das Ostgut sexuell nie festgelegt. Allein in den legendären Snaxx-Nächten [sic!], die wohl in der Tat weltweit einzigartig waren, blieben Männer unter sich, wenn sie ohne jedes Limit ihre pornographischen Phantasien auslebten. […] Für die meisten wird es einfach das neue Ostgut sein. Vor Wochen schon wurde im zweiten Obergeschoss die Panorama Bar wiedereröffnet, irgendwann in den nächsten Wochen wird es auch das Lab.oratory wieder geben.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.goethe.de
Daniel Sigge:Der vielleicht letzte Text über das Berghain … und digitale Clubgänger.2.Januar 2017,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am14.September 2018;abgerufen am 14.September 2018:„Der Vorgänger-Club Ostgut war aus der Not geboren, einen Ort für die Snax-Partys zu finden, die zuvor vor allem im Technobunker in Mitte stattfanden. Dort konnten junge, schwule, vor allem ostdeutsche Männer das tun, worauf sie Lust haben.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/noisey.vice.com
Daniel Wang:Ostgut, Berlin — Discopia.In:archive.org.Discopia,archiviertvomOriginalam24.Dezember 2007;abgerufen am 18.August 2024(englisch):„The Panorama Bar, which is the smaller upper portion of the legendary techno club Ostgut, has re-opened on Friday, October 15, at its new address in the Friedrichshain area of East Berlin. […] Ostgut was the epicenter of Berlin nightlife starting late 1998 […]. On certain nights of the month, Laboratory was the location for the famed Snax parties, with special themes for the insatiable gay appetites of Berlin.“Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.discopia.com
Piotr Nathan:Rituale des Verschwindens.(PDF; 18MB)In:Zeichnung Und Raum / Portfolio.ArchiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am16.April 2016;abgerufen am 14.September 2018.
Helmut Höge:KNAST, BANANENLAGER, TECHNO-LADEN, KUNSTORT: Ein Bunker-Leben. In: Die Tageszeitung: taz. 11.Februar 2011, ISSN0931-9085, S.22 (taz.de[abgerufen am 19.April 2024]): „1992 mietete ihn der Westberliner Philosoph und Latex-Künstler Werner Vollert […]. Er machte aus dem Würfel einen, Technobunker‘, der bald so gut lief, dass Vollert zum einen noch eine Techno-Boutique eröffnete und zum anderen aus den, Snax‘-Bunkerveranstaltungen die Betreiber der Clubs Ostkreuz [sic!] und Berghain hervorgingen.“
Hannah Zipfel:MAYDAY! Gedanken zum Berliner Clubsterben. In: POP. Band10, Nr.1, 1.März 2021, ISSN2198-0322, S.10–19, doi:10.14361/pop-2021-100103 (pop-zeitschrift.de[abgerufen am 19.August 2024]): „Die Spuren des Clubs, in dem die ersten schwulen Snax-Partys stattfanden, die heute im Lab.oratory unter dem Berghain veranstaltet werden, sollen in den Wohnräumen erhalten geblieben sein.“
Berlin – Ablösung im Techno-Takt. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN1865-2263 (tagesspiegel.de[abgerufen am 20.August 2024]).
Harald Peters:themenläden und andere clubs: Die Ostgut-Schließung und die Folgen zum Hundertsten, das 24/7 zum Allerersten. In: Die Tageszeitung: taz. 23.Mai 2003, ISSN0931-9085, S.25 (taz.de[abgerufen am 18.August 2024]): „Vor allem jene, die in den Monaten seit der Schließung des seligen Ostguts und der Panoramabar ihr Vergnügen auf Ostgut- und Panoramabar-Gedächtnispartys suchen, haben sich zusehends in kulturpessimistisch vagabundierende Ostgut-Zombies verwandelt, die verbissen nach ihrem Gestern suchen. […] Und dass die wichtigste der diversen Panoramabar-Gedächtnispartys unter dem viel sagendem Motto, Restrealität‘ steht, spricht in Bezug auf den zu beklagenden Realitätsverlust sozusagen Bände.“
Gegen Regeln im Berliner Berghain verstoßen: Londoner DJ-Duo filmt – und fliegt raus. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN1865-2263 (tagesspiegel.de[abgerufen am 12.Januar 2025]).
Kristoffer Cornils:"The Next Level": Die Alten berlinern, die Jungen kommen aus Bielefeld. In: Die Zeit. 24.Januar 2025, ISSN0044-2070 (zeit.de[abgerufen am 14.April 2025]).
Moritz Uslarvon:Berghain: Morgens halb zehn in Deutschland. In: Zeit magazin. 9.September 2014 (zeit.de[abgerufen am 21.Oktober 2015]).
Kristoffer Cornils:"The Next Level": Die Alten berlinern, die Jungen kommen aus Bielefeld. In: Die Zeit. 24.Januar 2025, ISSN0044-2070 (zeit.de[abgerufen am 14.April 2025]).