The Complete Bibilography of Laozi Translations: A Global Laozegetics Reference《老子》译本总目:全球老学要览 – 《Lǎozǐ》Yìběn Zǒngmù: Quánqiú Lǎoxué Yàolǎn. Nankai University Press, Tianjing 2022. Misha Tadd 邰谧侠 - Nankai University
Ein derartiges qualitatives Nebeneinander, das aus jeweils kaum nachprüfbaren Quellen stammt, ist exemplarisch etwa im Programm Aphnguts (www.aphnguts.com) wie auch auf verschiedenen Internetseiten wie Laozi - Zitate - Gute Zitate zu finden. Eine homogenere, durch Linde von Keyserlingk aber nicht sinologisch, sondern „meditativ“ genäherte Textumformung (um „alles immer noch einfacher und ohne vorbelastete Worte zu sagen“) dient als Basis in Duden. Zitate und Aussprüche (Duden Band 12; 1.Auflage 1993, 4., überarbeitete und erweiterte Auflage, Dudenverlag, Berlin 2017).
Quellen für diesen (nachträglich ge- oder erfundenen) Namen sind die die Biografien der Unsterblichen (列仙傳, Lièxiān zhuàn) von Liu Xiang (77 v.Chr.–6 v.Chr.) und die Laozi-Inschrift (老子銘, Lǎozǐ míng) von Bian Shao (邊韶, 100–165 n.Chr.), siehe 列仙傳 - 维基文库,自由的图书馆 und 老子銘 - 维基文库,自由的图书馆 auf der chinesischen Wikisource-Seite, abgerufen am 6.Juli 2026.
Д.П. Конисси: «Тао-те-кингъ» Лаоси. (пер. с кит.) – In: Вопросы философiи и психологiи [Fragen der Philosophie und Psychologie] 1894. №3 (23), S.380–408. Der aus Japan stammende, zur russisch-orthodoxen Kirche konvertierte Übersetzer (zuvor: Конисси Масутаро, jap. 小西増太郎Konishi Masutarō, transkribiert auch Konisi oder Konishi; 1862–1940) verglich eine alte chinesische mit mehreren japanischen Ausgaben und der Arbeit von Stanislas Julien. Lew Tolstoi redigierte den entstandenen russischen Text und fungierte bei der erweiterten Neuausgabe 1913 auch offiziell als Herausgeber (Лао Си. Тâо-Те-Кингъ, или Писанiе о нравственности / Подъ редакцiей Л.Н. Толстого, перевeлъ съ китайскaго Д. П. Конисси, примѣчанiями снабдилъ С.Н. Дурылинъ. Тип. Т/Д. «Печатное Дѣло», Москва 1913. Siehe Тао-Те-Кинг (Лао-цзы; Конисси) — Викитека (wikisource.org)), https://ru.wikisource.org/
Etwa „des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis“ (R.Wilhelm), „wo am tiefsten das tiefe“ (E.Schwarz) oder „des (mystischen) Dunkels abermals Dunkel“ (Daodejing (Wang Bi) – Wikisource), darin „liegt aller geheimnisse pforte" (E. Schwarz), „der zahllosen Feinheiten (Sinnes-) Tor" (Wikisource).
Ansgar M. Gerstner:Eine Synopse und kommentierte Übersetzung des Buches Laozi sowie eine Auswertung seiner gesellschaftskritischen Grundhaltung. Dissertation. Universität Trier, 2004, doi:10.25353/ubtr-xxxx-3a9f-564d (hbz-nrw.de[PDF; 36,2MB; abgerufen am 3.Juli 2024]).
Viktor von Strauss: Das vierzehnte Kapitel des Taò-tě-kīng von Laò-tsè. – In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 23 (1869),S. 473–474 (483); wie in der originalen von-Strauss-Buchausgabe (1870,S. 60–61) heißt der Anfang von Kap.14: „Man schaut Ihn ohne zu sehen: sein Name heisst Jî (Gleich); man vernimmt Ihn ohne zu hören: sein Name heisst Hī (Wenig); man fasst Ihn ohne zu bekommen: sein Name heisst Wêi (Fein). Diese Drei können nicht ausgeforscht werden; drum werden sie verbunden und sind Einer.“ Und im damaligen Kommentar hierzu: „Abel Rémusat hatte bereits in einem kleineren Aufsatze vom Jahre 1823, der sich im ersten Bande seiner Mélanges asiatiques S.88f. abgedruckt findet, bemerkt, das Klarste in Laò-tsè’s Buche sey, dass ein dreifaches Wesen das Weltall gebildet habe, und dann hinzugefügt: »Das Allerseltsamste ist, er giebt diesem Wesen einen kaum abgeänderten ebräischen Namen, der in unseren heiligen Büchern Den bezeichnet, der da war, der da ist und der da seyn wird, Jehovah (I.H.W.)«.“ Als Wissenschaftler stellte von Strauss jedoch ebenso die Gegenargumente von Stanislas Julien zur Diskussion. Eine Verbindung zur „Dreieinigkeit“ wurde von französischen Missionaren schon vor Abel-Rémusat gesucht und in ihren selektiven Übertragungen erläutert. Vgl. hierzu auch Can Zhang & Pan Xie: Challenge and Revolution: An Analysis of Stanislas Julien’s Translation of the Daodejing. – In: Religions 13 (2022): 724. https://doi.org/10.3390/rel13080724
Ein derartiges qualitatives Nebeneinander, das aus jeweils kaum nachprüfbaren Quellen stammt, ist exemplarisch etwa im Programm Aphnguts (www.aphnguts.com) wie auch auf verschiedenen Internetseiten wie Laozi - Zitate - Gute Zitate zu finden. Eine homogenere, durch Linde von Keyserlingk aber nicht sinologisch, sondern „meditativ“ genäherte Textumformung (um „alles immer noch einfacher und ohne vorbelastete Worte zu sagen“) dient als Basis in Duden. Zitate und Aussprüche (Duden Band 12; 1.Auflage 1993, 4., überarbeitete und erweiterte Auflage, Dudenverlag, Berlin 2017).
Ansgar M. Gerstner:Eine Synopse und kommentierte Übersetzung des Buches Laozi sowie eine Auswertung seiner gesellschaftskritischen Grundhaltung. Dissertation. Universität Trier, 2004, doi:10.25353/ubtr-xxxx-3a9f-564d (hbz-nrw.de[PDF; 36,2MB; abgerufen am 3.Juli 2024]).
221 Bambusstreifen mit über 5300 Zeichen, von denen nur etwa 60 fehlen, unterteilt in 77 Kapitel. Yan Weiqi & Cao Jijun im Guangming Daily vom 25. Februar 2013, “北大简”《老子》卷首发 系迄今保存最完整古本—新闻—科学网
北京大学竹簡 | 中国出土文献研究会.中国出土文献研究会 (Chinesische Gesellschaft für Forschung zu ausgegrabenen Dokumenten, www.shutudo.org),abgerufen am 6.Juli 2026(chinesisch).
Vgl. Martina Darga: Laozi, S.21–22. Dass nach der „magischen 72“ (Kombination von 8 und 9 bei Yan Zun) im Heshang Gong auf „81“, die magische Zahl auch der Daodejing-Kapitel, zurückgegriffen wird, dürfte kein Zufall sein. Selbst im heutigen Gebrauch sind sie wiederzufinden: Chinesische Numerologie: Glücks- und Unglückszahlen erklärt.
„Nach einem aktuellen Forschungsergebnis der Staatsbibliothek der Volksrepublik China (NLC) ist diese Date jedoch noch unkomplett. Bis zum 30.04.2010 haben 93 Übersetzer insgesamt 140 Versionen des Textes in deutscher Sprache geliefert, die in 229 Ausgaben zu finden sind. Englischsprachige Übersetzungen zählen 193 Versionen (in 238 Ausgaben), während 94 französische Versionen in 118 Ausgaben vorhanden sind. S.Lei, Liang et al. Jiehe Guojia Tushuguan Guancang Fenxi Sibu Zhonghua Jingdian Zhuzuo zai Xifang de Chuanbo. (结合國家图书馆馆藏分析四部中华經典著作在西方的傳播) Beijing 2010. S.7.“ Chen Zhiwei: Darum sei der Übersetzer auch bedankt – Richard Wilhelms Übersetzung des Dao De Jing und deren Rezeption bei Bertolt Brecht. Dissertation, Bonn 2020, Fußnote S.70. bonndoc.ulb.uni-bonn.de (PDF; 2,0MB).
Ausführlicher in: Paul R. Goldin (Hrsg.): Dao Companion to the Philosophy of Han Fei. Springer Science+Business Media, Dordrecht 2013 (=Dao Companions to Chinese Philosophy2). Zur „Einführung“ siehe Introduction.pdf.