Peter James, Nick Thorpe: Wonders of the Past! Ancient Inventions. Ballantine Books, NY, 1994, S. 460, zitiert nach www.inventions.org (Memento vom 9. Mai 2008 im Internet Archive)
David Schmidt von der University of Massachusetts erforschte den Umstand, dass Duschvorhänge beim Duschen nach innen wallen ("am Körper kleben"), und erhielt dafür 2001 den Ig-Nobelpreis. Mit Hilfe einer Software für Strömungsdynamik simulierte er 30 Sekunden Duschen mit Vorhang. Die Berechnung zeigte, dass in der Dusche ein stabiler Wirbel aus Luft und Feuchtigkeit entsteht. Im Inneren dieses Wirbels herrscht ein geringerer Luftdruck, ähnlich wie in einem Tornado, so dass der Vorhang zum Duschstrahl hin gesaugt wird. Beim heißen Duschen wird die auch als Bernoullie-Effekt bekannte Bewegung durch die Wärme verstärkt. Siehe den Artikel Tiefer Luftdruck saugt den Duschvorhang an. In: Die Welt online. Bei Badezimmern mit innerhalb der Dusche angebrachter Zwangsentlüftung verstärkt sich der Effekt.