Die Inschrift: AE1941, 66. Die Interpretation wurde begründet von Herbert Bloch: A new document of the last pagan revival in the West. In: Harvard Theological Review. Band 38, 1945, S. 199–244 und häufig übernommen, so etwa bei Joachim Szidat: Die Usurpation des Eugenius. In: Historia. Band 28, 1979, S. 487–508, hier S. 499. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass es keine gesicherte archäologische Evidenz für einen Tempel des Herkules in Ostia gibt – das traditionell als Herkulestempel identifizierte Heiligtum könnte auch dem Vulcanus geweiht gewesen sein. Außerdem müsse sich das Wort cella nicht notwendig auf einen Tempel beziehen, sondern könne auch einen etwa durch Wandbilder mit Herkules identifizierten Raum in einem der vielen Bäder in Ostia meinen. Siehe Douglas R. Boin: A hall for Hercules at Ostia and a farewell to the Late Antique ‘pagan revival’. In: American Journal of Archaeology. Band 114, 2010, S. 253–266 (Digitalisat); Alan Cameron: The Last Pagans of Rome. Oxford University Press, Oxford/New York 2011, ISBN 978-0-19-974727-6, S. 90–92. Vgl. aber die sehr skeptische Reaktion auf diese These bei Christer Bruun: Religion and Christianization at Ostia, c.250–c.800: a complicated story. Douglas Boin, Ostia in Late Antiquity (Cambridge University Press 2013). In: Journal of Roman Archaeology. Band 29, 2016, S. 796–805 (doi:10.1017/S1047759400072780), hier S. 801 f.
Die Inschrift: AE1941, 66. Die Interpretation wurde begründet von Herbert Bloch: A new document of the last pagan revival in the West. In: Harvard Theological Review. Band 38, 1945, S. 199–244 und häufig übernommen, so etwa bei Joachim Szidat: Die Usurpation des Eugenius. In: Historia. Band 28, 1979, S. 487–508, hier S. 499. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass es keine gesicherte archäologische Evidenz für einen Tempel des Herkules in Ostia gibt – das traditionell als Herkulestempel identifizierte Heiligtum könnte auch dem Vulcanus geweiht gewesen sein. Außerdem müsse sich das Wort cella nicht notwendig auf einen Tempel beziehen, sondern könne auch einen etwa durch Wandbilder mit Herkules identifizierten Raum in einem der vielen Bäder in Ostia meinen. Siehe Douglas R. Boin: A hall for Hercules at Ostia and a farewell to the Late Antique ‘pagan revival’. In: American Journal of Archaeology. Band 114, 2010, S. 253–266 (Digitalisat); Alan Cameron: The Last Pagans of Rome. Oxford University Press, Oxford/New York 2011, ISBN 978-0-19-974727-6, S. 90–92. Vgl. aber die sehr skeptische Reaktion auf diese These bei Christer Bruun: Religion and Christianization at Ostia, c.250–c.800: a complicated story. Douglas Boin, Ostia in Late Antiquity (Cambridge University Press 2013). In: Journal of Roman Archaeology. Band 29, 2016, S. 796–805 (doi:10.1017/S1047759400072780), hier S. 801 f.
Die Inschrift: AE1941, 66. Die Interpretation wurde begründet von Herbert Bloch: A new document of the last pagan revival in the West. In: Harvard Theological Review. Band 38, 1945, S. 199–244 und häufig übernommen, so etwa bei Joachim Szidat: Die Usurpation des Eugenius. In: Historia. Band 28, 1979, S. 487–508, hier S. 499. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass es keine gesicherte archäologische Evidenz für einen Tempel des Herkules in Ostia gibt – das traditionell als Herkulestempel identifizierte Heiligtum könnte auch dem Vulcanus geweiht gewesen sein. Außerdem müsse sich das Wort cella nicht notwendig auf einen Tempel beziehen, sondern könne auch einen etwa durch Wandbilder mit Herkules identifizierten Raum in einem der vielen Bäder in Ostia meinen. Siehe Douglas R. Boin: A hall for Hercules at Ostia and a farewell to the Late Antique ‘pagan revival’. In: American Journal of Archaeology. Band 114, 2010, S. 253–266 (Digitalisat); Alan Cameron: The Last Pagans of Rome. Oxford University Press, Oxford/New York 2011, ISBN 978-0-19-974727-6, S. 90–92. Vgl. aber die sehr skeptische Reaktion auf diese These bei Christer Bruun: Religion and Christianization at Ostia, c.250–c.800: a complicated story. Douglas Boin, Ostia in Late Antiquity (Cambridge University Press 2013). In: Journal of Roman Archaeology. Band 29, 2016, S. 796–805 (doi:10.1017/S1047759400072780), hier S. 801 f.