Ron Smyth, Greg Jacobs, Henry Rogers: Male voices and perceived sexual orientation: An experimental and theoretical approach. In: Language in Society Nr. 32, Cambridge University Press, 2003, S. 329–350 (Abstrakt)
Janet Hyde et al.: Inferences About Sexual Orientation: The Roles of Stereotypes, Faces, and The Gaydar Myth. In: The Journal of Sex Research. 53, 2016, S. 157, doi:10.1080/00224499.2015.1015714. „We report five experiments testing these accounts. Participants made gay-or-straight judgments about fictional targets that were constructed using experimentally manipulated stereotypic cues and real gay/straight people's face cues. These studies revealed that orientation is not visible from the face.“
Anonym: Selbstbekenntnisse eines Päderasten. in: Johann Ludwig Casper: Klinische Novellen zur gerichtlichen Medizin, 1862, S. 38 (Online in der Google-Buchsuche)
Yolanda Martins, George Preti, Christina R. Crabtree, Tamar Runyan, Aldona A. Vainius, Charles J. Wysocki: Preference for Human Body Odors is Influenced by Gender and Sexual Orientation. In: Psychological Science 16, 2005, S. 694–701 (Abstract)
Spektrum der Wissenschaft: Das Schwulen-Radar ist Einbildung „Nicht wenige glauben, (…) [die] sexuelle Präferenz durch einen genauen Blick ins Gesicht ansehen zu können – und irren sich dabei. (…) Sehr wohl zeige sich in allen Experimenten aber ein feines Gespür für Stereotype: Probanden erkennen durchaus leicht etwa "typisch homosexuelle" Bewegungsmuster (…) unterscheiden diese, wenn sie dazu aufgefordert worden sind, zuverlässig von einem gegenübergestellten "Norm"-Wert. Eine Assoziation zwischen solchen Stereotypen und der tatsächlichen sexuellen Orientierung führe aber regelmäßig in die Irre, warnen die Forscherinnen: Man liegt im wahren Leben häufiger falsch als richtig, wenn man anhand eines Stereotyps auf die sexuelle Orientierung schließt. So würden viele Probanden in Versuchen Männer mit rosafarbigen Hemden häufig als schwul einschätzen; im wirklichen Leben trifft man aber insgesamt mehr heterosexuelle Männer (die häufiger sind) mit rosa Hemden als die wenigen Homosexuellen.“ vom 8. September 2015, abgerufen am 22. September 2015