Heiratsregeln (German Wikipedia)

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  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Heiratsregeln. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 99, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020: „LEVI-STRAUSS spricht in diesem Zusammenhang auch von positiven (legt genau fest wer geheiratet werden muss) und negativen Regeln (legt fest, wer nicht geheiratet werden kann).“
  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Präferentielle Heiratsordnung. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 100, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020: „Unter einer präferentiellen Heiratsordnung versteht man eine Heiratsregelung, bei der die Regeln angeben, welche Kategorie oder Kategorien von Personen ein Individuum heiraten soll, d. h. welchen der Vorzug gegeben wird. (VIVELO 1981: S. 239, FN 5) […] Bei einem präskriptiven Heiratssystem bestimmen die Regeln somit, wen ein Individuum heiraten muss. (vgl. VIVELO 1981: S. 238f, FN 5)“.
    Vergleiche dazu auch die vertiefenden Anmerkungen zu präferentielle Heiratsregel und präskriptive Heiratsregel. In: Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie. Universität Wien, 1997.
  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Endogamie und Exogamie müssen genau spezifiziert werden. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 105, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020: „Vielfach bestehen in einer Gesellschaft somit gleichzeitig Endogamie- und Exogamieregelungen und jedes Individuum gehört gleichzeitig einer Reihe von endogamen und exogamen Gruppen an. (vgl. HARRIS 1971: S. 284 und BARNARD/SPENCER 1997: S. 350)“
  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Hypergamie, Hypogamie. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 101, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020: „Bei der Hypergamie handelt es sich […] um eine Heiratsform, bei der eine Frau einen Mann höheren Statuses heiraten soll oder muß. Die Frau heiratet hier sozusagen »hinauf«. […] Bei der Hypergamie ist es einer Frau somit untersagt eine Ehe mit einem Partner aus einer niedrigeren gesellschaftlichen Schicht (Kaste, Klasse) einzugehen. Sie muß sich statt dessen mit einem Mann höheren sozialen Ranges vermählen. Die einer solchen Verbindung entstammenden Kinder erhalten den Status des Vaters, und erhöhen das Ansehen der Gruppe welcher die Frau angehört. Für den Mann stellt die Hypergamie keinen Prestigeverlust dar, weil die Nachkommen seiner sozialen Schicht zugezählt werden.“
  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Hypergamie, Hypogamie. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 102, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020: „Im Gegensatz zur Hypergamie, wo der Ehemann einer höheren Schicht als die Ehefrau angehört, handelt es sich bei der Hypogamie um eine Heiratsbeziehung, wo die Frau einer höheren Schicht bzw. Statusgruppe als der Ehemann angehört […]. Hier heiratet die Frau sozusagen "nach unten" bzw. umgekehrt aus der Sicht eines Mann niedriger Statuszugehörigkeit erfolgt bei der Hypogamie nun eine Hinaufheirat des Mann in die statushöhere Gruppe seiner Frau.“
  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Definitionsversuche von Heirat und Ehe in der Ethnosoziologie. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 97–99, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020.

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  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Präferentielle Heiratsordnung. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 100, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020: „Unter einer präferentiellen Heiratsordnung versteht man eine Heiratsregelung, bei der die Regeln angeben, welche Kategorie oder Kategorien von Personen ein Individuum heiraten soll, d. h. welchen der Vorzug gegeben wird. (VIVELO 1981: S. 239, FN 5) […] Bei einem präskriptiven Heiratssystem bestimmen die Regeln somit, wen ein Individuum heiraten muss. (vgl. VIVELO 1981: S. 238f, FN 5)“.
    Vergleiche dazu auch die vertiefenden Anmerkungen zu präferentielle Heiratsregel und präskriptive Heiratsregel. In: Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie. Universität Wien, 1997.
  • Lukas, Schindler, Stockinger: Agamie. In: Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie. Universität Wien, 1997, abgerufen am 12. März 2020: „Agamie – Definition: Das Fehlen einer Heiratsregel. Es handelt sich also um ein System, das weder endogam noch exogam ist.“
    Sowie: Gabriele Rasuly-Paleczek: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 100: „Liegen keine Heiratsregeln vor, die festlegen würden wie geheiratet werden muß bzw. soll (z. B. endogam oder exogam), so spricht man von Agamie. (vgl. SEYMOUR-SMITH 1986: S.6 und BARNARD/SPENCER 1997: S.594)“.
  • Lukas, Schindler, Stockinger: Ehe. In: Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie. Universität Wien, 1997, abgerufen am 12. März 2020 (umfangreiche Darstellung der verschiedenen Aspekte von Heiratsbeziehungen).

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  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Heiratsregeln. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 99, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020: „LEVI-STRAUSS spricht in diesem Zusammenhang auch von positiven (legt genau fest wer geheiratet werden muss) und negativen Regeln (legt fest, wer nicht geheiratet werden kann).“
  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Präferentielle Heiratsordnung. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 100, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020: „Unter einer präferentiellen Heiratsordnung versteht man eine Heiratsregelung, bei der die Regeln angeben, welche Kategorie oder Kategorien von Personen ein Individuum heiraten soll, d. h. welchen der Vorzug gegeben wird. (VIVELO 1981: S. 239, FN 5) […] Bei einem präskriptiven Heiratssystem bestimmen die Regeln somit, wen ein Individuum heiraten muss. (vgl. VIVELO 1981: S. 238f, FN 5)“.
    Vergleiche dazu auch die vertiefenden Anmerkungen zu präferentielle Heiratsregel und präskriptive Heiratsregel. In: Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie. Universität Wien, 1997.
  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Endogamie und Exogamie müssen genau spezifiziert werden. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 105, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020: „Vielfach bestehen in einer Gesellschaft somit gleichzeitig Endogamie- und Exogamieregelungen und jedes Individuum gehört gleichzeitig einer Reihe von endogamen und exogamen Gruppen an. (vgl. HARRIS 1971: S. 284 und BARNARD/SPENCER 1997: S. 350)“
  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Hypergamie, Hypogamie. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 101, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020: „Bei der Hypergamie handelt es sich […] um eine Heiratsform, bei der eine Frau einen Mann höheren Statuses heiraten soll oder muß. Die Frau heiratet hier sozusagen »hinauf«. […] Bei der Hypergamie ist es einer Frau somit untersagt eine Ehe mit einem Partner aus einer niedrigeren gesellschaftlichen Schicht (Kaste, Klasse) einzugehen. Sie muß sich statt dessen mit einem Mann höheren sozialen Ranges vermählen. Die einer solchen Verbindung entstammenden Kinder erhalten den Status des Vaters, und erhöhen das Ansehen der Gruppe welcher die Frau angehört. Für den Mann stellt die Hypergamie keinen Prestigeverlust dar, weil die Nachkommen seiner sozialen Schicht zugezählt werden.“
  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Hypergamie, Hypogamie. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 102, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020: „Im Gegensatz zur Hypergamie, wo der Ehemann einer höheren Schicht als die Ehefrau angehört, handelt es sich bei der Hypogamie um eine Heiratsbeziehung, wo die Frau einer höheren Schicht bzw. Statusgruppe als der Ehemann angehört […]. Hier heiratet die Frau sozusagen "nach unten" bzw. umgekehrt aus der Sicht eines Mann niedriger Statuszugehörigkeit erfolgt bei der Hypogamie nun eine Hinaufheirat des Mann in die statushöhere Gruppe seiner Frau.“
  • Gabriele Rasuly-Paleczek: Definitionsversuche von Heirat und Ehe in der Ethnosoziologie. (PDF; 853 kB) In: Einführung in die Formen der sozialen Organisation. Teil 3/5, Universität Wien, 2011, S. 97–99, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 12. März 2020.