Geschichte. CH Coatings AG, abgerufen am 6. September 2017.
doi.org
Bei einer dosierungskontrollierten Reaktion war das Rührwerk nicht eingeschaltet worden. Das zudosierte o-Chlornitrobenzol überschichtete das vorgelegte alkalische Methanol. Nach Erkennen des Fehlers wurde das Rührwerk trotzdem eingeschaltet. Durch die dann eintretende Durchmischung geriet die exotherme Reaktion außer Kontrolle und überhitztes Methanol wirkte als Treibgas für den „blow-out“: 25% o-Nitroanisol, 18 % subst. Azo- und Azoxybenzole, 8 % Natriumformiat, 1 % o-Chlornitrobenzol, 48 % Methanol. Zusammensetzung aus: Der Störfall im Werk Griesheim, Toxikologische, arbeits- und umweltmedizinische Aspekte im Hess. Ärzteblatt 6/1993. – Herstellung ähnlich: doi:10.1002/hlca.192100401109.
Bei einer dosierungskontrollierten Reaktion war das Rührwerk nicht eingeschaltet worden. Das zudosierte o-Chlornitrobenzol überschichtete das vorgelegte alkalische Methanol. Nach Erkennen des Fehlers wurde das Rührwerk trotzdem eingeschaltet. Durch die dann eintretende Durchmischung geriet die exotherme Reaktion außer Kontrolle und überhitztes Methanol wirkte als Treibgas für den „blow-out“: 25% o-Nitroanisol, 18 % subst. Azo- und Azoxybenzole, 8 % Natriumformiat, 1 % o-Chlornitrobenzol, 48 % Methanol. Zusammensetzung aus: Der Störfall im Werk Griesheim, Toxikologische, arbeits- und umweltmedizinische Aspekte im Hess. Ärzteblatt 6/1993. – Herstellung ähnlich: doi:10.1002/hlca.192100401109.
dpma.de
register.dpma.de
Auskunft zur Marke Hoechst im Register des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) Markenregister Nr. 633916 vom 30. Januar 1952, verfallen am 30. Januar 2002.
Auskunft zur Marke Hoechst im Register des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) Markenregister Nr. 842775 vom 31. August 1966, als Farbvarianten wurden verschiedene Blautöne wie Königsblau, Ultramarin oder Hellblau genutzt. – Diese Bildmarke wird seit 2006 durch eine „Hoechst GmbH Frankfurt“ aufrechterhalten.
Auskunft zur Marke Sunett im Register des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) Markenregister Nr. 1004466 Sunett 19. Juni 1980 Hoechst AG, 28. Oktober 1999 übertragen an Nutrinova Nutrition Specialties & Food Ingredients GmbH, 65926 Frankfurt.
Gegründet 1933 als Beckacite Kunstharz GmbH lt. erster Baugenehmigung für Halle 2. Inh. Otto Reichhold, 1937 beim Absturz des Zeppelin „Hindenburg“ in Lake Hurst tödlich verunglückt. Bruder Henry Reichhold unterhielt seit 1927 in USA die Phenolharzfabrik RCI. Die Ursprünge beider Brüder führen zurück auf den Farbenhersteller Beck, Koller & Co. in Wien.
H.-D. Kreikamp: Die Entflechtung der I.G.Farben AG und die Gründung ihrer Nachfolgegesellschaften. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 25, Nr. 2 (1977), S. 245–247 (PDF).
Sanofi: Demo gegen Jobabbau. 333 Stellen sollen gestrichen werden. Höchster Kreisblatt, 3. November 2011, archiviert vom Original am 24. April 2016; abgerufen am 10. November 2011.
reichhold.com
Gegründet 1933 als Beckacite Kunstharz GmbH lt. erster Baugenehmigung für Halle 2. Inh. Otto Reichhold, 1937 beim Absturz des Zeppelin „Hindenburg“ in Lake Hurst tödlich verunglückt. Bruder Henry Reichhold unterhielt seit 1927 in USA die Phenolharzfabrik RCI. Die Ursprünge beider Brüder führen zurück auf den Farbenhersteller Beck, Koller & Co. in Wien.
Gerlinde Gartler, Gerald Lenhard, Andreas Lerch, Frank Müller, Manfred Stumpfl: Umwelterklärung für den Standort Werndorf. (PDF; 5,6 MB) CYTEC Surface Specialties Austria, 2009, S. 4, abgerufen am 6. September 2017.
Medikamente und Menschenversuche – Die pharmazeutische Abteilung im Krieg. In: Stephan Lindner: Höchst. Ein I.G. Farben Werk im Dritten Reich, Verlag C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52959-3, S. 319ff. Zur Rolle der I.G. Farben in der Fleckfieberforschung siehe auch Thomas Werter, Fleckfieberforschung im Deutschen Reich 1914–1945 (PDF; 1,1 MB), Marburg 2004.
Während des Zweiten Weltkriegs existierten Verträge zwischen der amerikanischen Standard Oil Corp. und der deutschen IG-Farben über die gemeinsame Nutzung von Patenten: USA durften das deutsche BUNA-Patent nutzen, das Dritte Reich das amerikanische zur Herstellung von Blei-tetraethyl. Amerikanische Aktionäre waren mehrheitlich an der Deutsch-Amerikanischen Petroleum-Ges. beteiligt. Daher unterblieben alle alliierten Luftangriffe auf deutsche Chemieanlagen, erst ab 1944 wurden von der USAAF gezielt Anlagen und Tankläger für Treibstoffe bombardiert. Siehe auch Standard Oil Fuels World War II. (Memento vom 7. Juni 2019 im Internet Archive) und ARD-Dokumentation (Memento vom 21. Februar 2014 im Internet Archive). Weiterhin bestätigen auch die täglichen Einsatzpläne der RAF (Memento vom 9. Februar 2013 im Internet Archive)- und USAAF (Memento vom 4. März 2018 im Internet Archive)-Bomberverbände 1939–1945, dass IG-Farbenbetriebe nie als „target“ vorgegeben worden waren.
Sanofi: Demo gegen Jobabbau. 333 Stellen sollen gestrichen werden. Höchster Kreisblatt, 3. November 2011, archiviert vom Original am 24. April 2016; abgerufen am 10. November 2011.