Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen: „Die Schweiz hat das Rätoromanische und das Italienische als Regional- oder Minderheitensprachen im Sinne der Charta definiert und anerkennt das Jenische und das Jiddische als nicht territorial gebundene Sprachen.“
Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen: „Die 1975 gegründete und seit 1986 durch den Bund unterstützte «Radgenossenschaft der Landstrasse» vertritt als Dachorganisation die Interessen der in‑ und ausländischen Jenischen und Sinti.“
Alain Reyniers in „Etudes Tsiganes“ (N°2/91), zitiert nach: Christian Bader: „Yéniches: les derniers nomades d’Europe“, Paris 2007, S. 93, google-books-Fundstelle.
Siehe: ; Ulrich Opfermann, Die Jenischen und andere Fahrende. Eine Minderheit begründet sich, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung. 19 (2010), S. 126–150, S. 150.
Jenische Archäologie.In:Theater heute.Dezember 2018,abgerufen am 3.Dezember 2018.Rezension der Uraufführung unter dem Titel ‘Jenische Archäologie‘ von Michael Laages. In Theater heute, Dezember 2018.
Hansjörg Roth:Jenische. In: Historisches Lexikon der Schweiz. – Willi Wottreng: Zigeunerhäuptling. Vom Kind der Landstrasse zum Sprecher der Fahrenden – Das Schicksal des Robert Huber. Orell Füssli Verlag, Zürich 2010, S. 47: „Ursprünglich wurden diesem Volk je nach Region die verschiedensten Bezeichnungen zugedacht: Chacheler,…“.
Ulrich Opfermann: Die Jenischen und andere Fahrende. Eine Minderheit begründet sich, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung 19 (2010), S. 126–150; ders., Rezension zu: Andrew d’Arcangelis, Die Jenischen – verfolgt im NS-Staat 1934–1944. Eine sozio-linguistische und historische Studie, Hamburg 2006, in: Historische Literatur, Bd. 6, 2008, H. 2, S. 165–168, siehe auch: .
Die Dissertation von Andrew D’Arcangelis (Memento vom 13. Juni 2008 im Internet Archive) 2004 stellt Jenische als sozio-linguistische Gruppe in den Mittelpunkt einer diskursgeschichtlichen Darstellung der nationalsozialistischen „Lösung der Asozialenfrage“. Die Realgeschichte der Verfolgung spielt allerdings dort nur ganz am Rande eine Rolle, siehe die Rezension von Ulrich Opfermann.
Siehe: Sophie Bouniot, Misère et rejet. L’histoire des Yeniches de l’affaire Bodein, in: L’ Humanité, 16. Mai 2007 („En France, on ne connaît pas exactement leur nombre.“: ).
Rahmenkredit Stiftung „Zukunft für Schweizer Fahrende“, in: Nationalrat, Sommersession 2001, Sechste Sitzung, 11. Juni 2001, siehe: . So bereits 1979 Mariella Mehr: „… ungefähr 20.000 Jenische“ sesshaft und „eine Handvoll Sippen, die noch reisen würden“, siehe: Mariella Mehr: Jene, die auf nirgends verbriefte Rechte pochen. In: Tilman Zülch (Hrsg.) und Freimut Duve: In Auschwitz vergast, bis heute verfolgt. Zur Situation der Roma (Zigeuner) in Deutschland und Europa. Reinbek 1979, S. 274–287, hier: S. 276 f.
Helga Röder: Tamara aus dem Volk der Jenischen. Kindheit und Alltag eines Zigeunermädchens. Marsilius-Verlag, Speyer 2004, ISBN 3-929242-33-8, in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie; Helga Röder: Tamara. Kriegsjahre eines Mädchens. Schaffen und Wirken in guten wie in schlechten Tagen. Scheinerling-Verlag, Neulußheim o. J.
Zu Naschet Jenische und zum Spendenskandal: Thomas Huonker, Projekt „Unterwegs zwischen Verfolgung und Anerkennung …“. Wissenschaftlicher Schlussbericht, zit. nach: https://www.thata.ch/schlussberichtnfp5106def.htmhttps://www.thata.ch/abulletin27august1992html.html Stand: 20. Oktober 2009; Mariella Mehr: Arbeitspapier zur gegenwärtigen Situation der Jenischen in der Schweiz. In: Scharotl. 17 (1992), Ausg. 1, S. 22–31, hier: S. 24 f., 27; Walter Meier, Thomas Leimgruber, Roger Sablonier: Das Hilfswerk Kinder der Landstrasse. Historische Studie aufgrund der Akten der Stiftung Pro Juventute im Schweizerischen Bundesarchiv (= Bundesarchiv Dossier 9), Bern 1998, S. 82, 84; Thomas Huonker: Am Leid der Jenischen eine goldene Nase verdient? Anwaltskosten: 904.000 Franken. In: Die Wochenzeitung. 24. Mai 1991; Angaben Paul Moser In: Scharotl. 16 (1991), Ausg. 1, unpag.
Mediabulletin zum 3. Welt-Roma-Kongress in Göttingen, BRD, Erklärung der Radgenossenschaft der Landstrasse vom 16. Mai 1981, in: ; vgl. auch: Mariella Mehr, Marginaux en Suisse: les tziganes, in: Scharotl, 7 (1982), Nr. 16, S. 4–15, hier: S. 5, 7 mit dem Foto von einem Standplatz, der offenkundig ein sozialer Brennpunkt ist.
Christian Efing: Das Lützenhardter Jenisch. Studien zu einer deutschen Sondersprache. Mit einem Wörterbuch und Sprachproben auf CD-ROM (=Sondersprachenforschung, 11). Harrassowitz, Wiesbaden 2005, ISBN 3-447-05208-2 (PDF, Uni Wuppertal).
Christian Efing: Jenisch unter Schaustellern. Mit einem Glossar aus schriftlichen Quellen. Harrassowitz, Wiesbaden 2004 (= Sondersprachenforschung, 10) als PDF, Uni Wuppertal.
Suzanne Schärli/Silvia Bruinink, Die Tradition der Fahrenden hat ihren Preis, in: Caritas Zürich (Hrsg.), Nachbarn, Nr. 2/2009, S. 12; Sozial- und Schuldenberatung der Caritas Zürich für reisende Jenische: Archivlink (Memento vom 15. Februar 2010 im Internet Archive) (PDF; 272kB).
Verein schäft qwant: ; Radgenossenschaft: Willi Wottreng: Tragbare Kultur. In: Urs Walder: Nomaden in der Schweiz. Zürich 1999, S. 19–38, hier: S. 35.
So einer ihrer Sprecher, nach: Iris Michel: Schule: (K)eine Institution für Fahrende? Schweizer Fahrende zwischen Schrändi und Schränze. Bern 2004, S. 50, siehe auch: Archivlink (Memento vom 30. März 2013 im Internet Archive) (PDF; 955kB).
Die Dissertation von Andrew D’Arcangelis (Memento vom 13. Juni 2008 im Internet Archive) 2004 stellt Jenische als sozio-linguistische Gruppe in den Mittelpunkt einer diskursgeschichtlichen Darstellung der nationalsozialistischen „Lösung der Asozialenfrage“. Die Realgeschichte der Verfolgung spielt allerdings dort nur ganz am Rande eine Rolle, siehe die Rezension von Ulrich Opfermann.
nach Angaben der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld, Ingrid Schupetta.
Siehe im Folgenden: Walter Meier, Thomas Leimgruber, Roger Sablonier: Das Hilfswerk Kinder der Landstrasse. Historische Studie aufgrund der Akten der Stiftung Pro Juventute im Schweizerischen Bundesarchiv (= Bundesarchiv Dossier 9), Bern 1998, Archivierte Kopie (Memento vom 4. Februar 2010 im Internet Archive).