Samuel Vollenweider: Politische Theologie im Philipperbrief? In: Dieter Sänger, Ulrich Mell (Hrsg.): Paulus und Johannes: exegetische Studien zur paulinischen und johanneischen Theologie und Literatur. Mohr Siebeck, Tübingen 2006, S. 457–469, hier S. 463–465. (Online)
Werner Foerster: Ἰησοῦς. In: Theologisches Wörterbuch zum Neuen Testament. Band 3, Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1938 (Nachdruck 1990), ISBN 3-17-011204-X, S. 290; Martin Karrer: Jesus Christus im Neuen Testament. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1998, S. 47; John Nolland: The Gospel of Matthew. A Commentary on the Greek Text. Eerdmans, Grand Rapids / Cambridge, S. 98. Vgl. die Deutung des Namens Josua/Jesus in Sir 46,1 EU.
Martin Karrer: Jesus Christus im Neuen Testament. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1998, S. 47. Als Belegstellen verweist Karrer u. a. auf 1 Thess 1,10 EU, Mk 15,31 EU, Apg 13,23 EU, 1 Tim 1,15 EU sowie auf den Ruf Hosanna (‚hilf/rette doch‘) beim Einzug in Jerusalem (Mk 11,9 EU u.ö.), welcher ebenfalls auf die hebräische Wurzel jascha' ישע jšʿ zurückgeht.
Stefan Schreiber: Die Anfänge der Christologie. Neukirchener Verlagsgesellschaft, Neukirchen-Vluyn 2015, S. 67. Vgl. Joh 1,41 EU: „… Messias, was übersetzt bedeutet: Christus.“
Es gibt nur das Zitat von 2 Sam 7,14 EU in 4Q174 und „Sohn Gottes“ als Selbstbezeichnung eines (wahrscheinlich) nichtjüdischen Herrschers in 4Q246; im 4. Buch Esra ist 7,28 als christliche Interpolation zu werten. Vgl. Martin Karrer: Sohn Gottes II. Als christologischer Titel im Neuen Testament. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 7, Mohr-Siebeck, Tübingen 2004, Sp. 1416–1418.
Dass hier Jesus spricht, ergibt sich aus Offb 22,12+20 EU. Weitere Gleichsetzungen besprochen bei Franz Graf-Stuhlhofer: Jesus Christus – Gottes Sohn. Leun 32012, S. 24–31; zu den direkten Aussagen S. 39–41.
Paulus selbst beschrieb die äußeren Umstände nicht näher, vgl. zum sogenannten DamaskuserlebnisApg 9,1–9 EU.
Ralph Brucker: „Christushymnen“ oder „epideiktische Passagen“?: Studien zum Stilwechsel im Neuen Testament und seiner Umwelt. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1997, S. 307. (Online) Dass der Text den Kriterien eines antiken Hymnus nicht entspricht, ist Konsens. Klaus Berger schlug deshalb die Bezeichnung „Christus-Enkomion“ vor; da der Text nur die Haltung Christi rühmt, nicht seine einzelnen Taten, bevorzugt Brucker (ebd., S. 319) die Charakterisierung als Epainos.
Zur Fachdiskussion vgl. Ulrich Wilckens: Der Brief an die Römer. Teilband 2: Röm 6–11 (= Evangelisch-Katholischer Kommentar. Band 6/2). Zürich/Neukirchen-Vluyn 1980, S. 189: „In V.5b folgt eine Doxologie, von der umstritten ist, ob sie sich auf Christus (I) bezieht oder auf Gott (II) … Die Gründe für II und gegen I dominieren stark.“ Knapp hierzu auch: Peter Stuhlmacher: Der Brief an die Römer (= Das Neue Testament Deutsch, Neubearbeitung. Band 6). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1998, S. 131. (Online)
Friedrich Lang: Die Briefe an die Korinther. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1994, S. 209. (Online)
Peter Stuhlmacher: Grundlegung. Von Jesus zu Paulus (= Biblische Theologie des Neuen Testaments. Band 1). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1992, S. 177f. (Online)
Vgl. Wolfhard Pannenberg: Systematische Theologie, Band 2. Vandenhoech & Ruprecht, Göttingen 2015, S. 385ff. (Die Rechtfertigung Jesu durch den Vater in seiner Auferweckung von den Toten). Zu Pannenbergs Verständnis der Historizität der Auferstehung vgl. Gunther Wenz: Wolfhard Pannenbergs Systematische Theologie. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2003, S. 183–186. (Online)
Rudolf Bultmann: Die Geschichte der synoptischen Tradition. 10. Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1995, S. 308–316. (Online). Vgl. auch Hans Graß: Ostergeschehen und Osterberichte. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1956. und ders.: Zur Begründung des Osterglaubens. In: Theologie und Kritik, gesammelte Aufsätze und Vorträge. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1969, S. 180–194. (Online)
Johann Heermann: O Jesu Christe, wahres Licht. In: Devoti musica cordis, Haus- und Hertz-Musica. Verlag David Müller, Leipzig 1636, S.117 (staatsbibliothek-berlin.de).