Trotzki wurde auf Befehl von Malvy im Frühherbst 1916 aus Frankreich ausgewiesen (Trotzki, S. 227, siehe auch Ausweisung aus Frankreich bei MIA). Er hat Verständnis dafür: „… es war Krieg. Der Zar war Verbündeter … Es blieb also nur übrig, Malvys Befehl auszuführen.“ (Trotzki, S. 231) Und Trotzki amüsiert sich, weil „Malvy, der Innenminister Frankreichs, der … [den] Ausweisungsbefehl unterschrieben hatte, bald danach selbst vom Ministerium Clemenceau unter der Beschuldigung pazifistischer Intrigen aus Frankreich ausgewiesen wurde.“ (Trotzki, S. 238) Welche Ironie des Schicksals – anno 1929 bittet Trotzki Frankreich vergeblich um politisches Asyl. Sicherlich gilt Malvys Befehl noch immer. (Trotzki, S. 511–512)