Die Inschrift auf Stephan Prauns Votivbild von Paul Lautensack (1511) lautet: "Ittem Es ist ein Erbar man, Der in grossen nötten, auf dem wasser am gartse [=Gardasee] genandt gewesen, Sich vmb leib vndt / gutt, tzu Komen genzlich vorwegen, vnd als er von dem wasser an daß land komen, ist er von den Stradiotten der venediger / Soldenern, als die veinde die allenthalben gestraift hatten, sie ansichtig worden, noch in grosern ängsten gewesen, hat / er sich in Solchen grossen seinen notten, zu der mutter gotteß, zu den zwelf brüdern alhie zu nürnbreg, vo / heischen, vnd sie demittiglich angeruffen ist im gnediglich geholfen worden. 1.5.11." (Quelle: Objektkatalog, Germanisches Nationalmuseum) Bestimmt war das Votivbild wohl für die Kapelle entweder des Mendelschen oder des Landauerschen Zwölfbrüderhauses.