Romain Gary (German Wikipedia)

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bbheute.de (Global: low place; German: low place)

bnf.fr (Global: 61st place; German: 204th place)

catalogue.bnf.fr

dradio.de (Global: 6,123rd place; German: 428th place)

gutezitate.com (Global: low place; German: low place)

leselupe.de (Global: low place; German: low place)

literaturuebersetzer.de (Global: low place; German: 4,621st place)

  • Roeber in der Übersetzer-Datenbank des VdÜ, 2017. Diese Ausgabe wird unter dem Autorennamen „Romain Gary“ vertrieben.

ucsb.edu (Global: 1,099th place; German: 2,146th place)

history.ucsb.edu

  • Aus dem Französischen. Laut Impressum bei dtv „ungekürzt“, was üblicherweise bedeutete: im Verhältnis zur deutschen Hardcover- oder Erstausgabe. Zur tatsächlichen Kürzung aller dt. Buchversionen gegenüber dem französischen Original siehe Weblinks von Poier-Bernhard; gekürzt wurden 2 längere Passagen (und darauf rückbezogene kurze Sätze), welche die deutsche Herstellung von Seife aus den Knochen ermordeter Juden thematisierten. Der Urheber der Kürzungen und seine Berechtigung dazu bleiben offen. Schlüter (1906–2004) war ein freiwilliger Emigrant aus Deutschland, aber auch Dolmetscher in der Nazi-Wehrmacht. Er galt als angesehener Übersetzer, die DNB führt 60 Übers. aus romanischen Sprachen auf. Verlagsleiter bei Piper war seinerzeit Hans Rößner, ehemals SS-Angehöriger. - Das Motiv von der Herstellung von Seife aus den Knochen ermordeter Juden durch die Deutschen auch in Pour Sganarelle, 1965, und Les Cerfs-Volants, frz. 1980, sodass jedenfalls Gary Wert auf diesen Topos legte. - Die Faktizität der Seifenproduktion ist umstritten. In Nizza, wo Gary lange lebte, weist ein Grabstein darauf hin. Ernsthafte Historiker lehnen die Annahme jedoch seit langem ab, vgl. Joachim Neander (2004). Als stets wiederkehrende Sage: Sabir Badalkhan: Seife aus Judenfett. Zur Wirkungsgeschichte einer zeitgenössischen Sage in: Fabula, Zeitschrift für Erzählforschung - Journal of Folktale Studies - Revue d'Études sur le Conte Populaire. Jg. 46. No. 3-4, 2005, S. 241–256. Eine weitere unmarkierte Kürzung im Deutschen betrifft die aktuelle Politik von 1967. Von Seite 20 (französisch) fehlt die 2. Seitenhälfte (nach Horst-Wessel-Lied): „Zur Zeit gibt es in Deutschland eine deutliche Renaissance von Militärmärschen. Man bespielt Schallplatten damit. Man singt sie. Man bereitet sich vor. Kanzler Erhard ist in die USA gereist, um Atomwaffen zu verlangen. Als er zurückkam, hat er nur rumgeeiert und wurde dann abgesägt. 19 Jahre Demokratie, das hält man kaum aus, wenn man ‚eine Vergangenheit hat‘. Der neue Kanzler Kiesinger hat (nur) einen Augenblick zur Nazi-Partei gehört, von 1932 bis 1945, in einem Anfall von jugendlichem Idealismus und Ungestüm. Kurz gesagt, es gibt sie vielleicht noch, diese Hitzewelle, ein Windstoß trägt sie herbei, und sie bringt mich etwas durcheinander: eine Aufbruchstimmung. Andererseits erinnere ich mich: als Prof. Herbert Lewin vor einigen Jahren an das Allgemeine Krankenhaus Offenbach berufen werden sollte, das liegt bei Frankfurt, da hat die Mehrzahl der Ratsherren sich dagegen ausgesprochen unter dem Vorwand, und ich zitiere hier: ‚Man kann kein Vertrauen zu ihm haben, weil er ein jüdischer Arzt ist; wir können ihm nicht erlauben, deutsche Frauen unbefangen zu behandeln, nach dem, was mit den Juden passiert ist.‘ Ich habe dieses Zitat sogar kürzlich in der Sunday Times, in der illustrierten Beilage vom 16. Oktober 1966, entdeckt, und dann habe ich es oberhalb der Klobrille meines Freundes Schatz angebracht, damit er sich weniger allein fühlt.“ Mit der letzten Bemerkung ist gemeint: als Nazi und jetziger Staatsdiener, wie überhaupt jeder Satz des Buches ironischen Anspielungen enthält. Eine weitere nicht markierte Kürzung: Auf S. 11 der frz. Erstausg. geht es darum, wie aktuell die Erinnerung an die Shoa sein mag angesichts der heutigen Reizüberflutung. Schlüter in der dt. Erstausg. von 1969, S. 11: „Zumal den jungen Leuten bin ich (sc. Cohn) völlig egal“; im Frz. ist hinzugefügt: „(Les jeunes, surtout, se fichent de moi) comme de l’an 40“, also nicht nur Cohn als Person sei ihnen egal, sondern alle Ereignisse des Jahres 1940, das heißt konkret die deutsche Okkupation Frankreichs. Schlüter enthistorisiert mit dieser Auslassung den Roman. Der Anlass des Romans ist folgendes: 1966 hatten Gary und Seberg die Gedenkstätte für das zerstörte Ghetto von Warschau besucht, denn in dieser Stadt hatte Gary einen Teil seiner Jugend verbracht. Gary brach angesichts der Dokumente, Bilder und Schilderungen zusammen und halluzinierte danach. Der Roman will dieses Erlebnis künstlerisch verarbeiten.

vanderkrogt.net (Global: 8,803rd place; German: 5,752nd place)

  • Denkmal in Vilnius. Es zeigt eine Szene aus seiner Kindheit, die beschreibt, wie er ein Mädchen beeindrucken wollte: Er blickt nach oben, presst eine Galosche an seine Brust und wird hineinbeißen. Diese Episode schildert er in seinem autobiografisch gefärbten Roman Frühes Vergessen (franz. 1961).

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