Steve Ely. A Prologue to Capriccio. In: Ted Hughes Society Journal, Vol. 8, Band 2, S. 12–30. Fay Weldon, die nach Wevills Rückkehr nach London mit ihr befreundet war, berichtet von einem Gespräch mit Welvill, in der diese äußerte: „I see her [Sylvia Plath] everywhere. She haunts me.“ Al Alvarez, ein guter Freund von Plath und Hughes, führt Wevills unübersehbare depressive Stimmung und ihre mehrfachen Suizidankündigungen auch entscheidend auf den Erfolg und den Kultstatus zurück, den Plath posthumum mit der Veröffentlichung ihres Gedichtbandes Ariel erlangt hatte, während Welvills eigene Aspirationen auf eine Anerkennung als Schriftstellerin oder Dichterin sich zerschlagen hatten. Zudem litt sie darunter, dass sie in der Öffentlichkeit für den Suizid von Plath verantwortlich gemacht wurde und ein einsames Dasein fristete, da sie im Bekanntenkreis und literarischen Kreisen ausgegrenzt und gemieden wurde. Vgl. dazu detailliert Elaine Feinstein: Ted Hughes. The life of a poet. Norton, New York et al. 2003, S. 165 ff.