Terpodion (German Wikipedia)

Analysis of information sources in references of the Wikipedia article "Terpodion" in German language version.

refsWebsite
Global rank German rank
6th place
40th place
2,106th place
139th place
9,558th place
954th place
27th place
106th place
3,809th place
433rd place

archive.org (Global: 6th place; German: 40th place)

  • Miscellaneous Intelligence: 6. New Musical Instrument. In: The Quarterly journal. Band 11, 1821, Royal Institution of Great Britain, Textarchiv – Internet Archive.
  • Music. In: The Literary gazette and journal of the belles lettres, arts, sciences &c. Nr. 1252, 16. Januar 1841, S. 350, Textarchiv – Internet Archive.
  • „Nachrichten. Wien. Beschhas. Hr. Franz Leppich, aus Büdesheim im Grossherzogthum Würzburg gebürtig, hat nach mehrjährigen Versuchen hier ein musikalisches Tasten-Instrument, Panmelodicon genannt, erbaut, und lässt es in seiner Wohnung am Graben, dreymal in der Woche gegen Bezahlung hören. Dieses Instrument, welches aus einer metallnen, durch ein Schwungrad gedrehten, kegelförmig zulaufenden Walze bestellt, womit metallene, in einem rechten Winkel gebogene Stäbe, mittelst leiser Behandlung der Tastatur in Berührung gebracht werden, lässt an Zartheit, Lieblichkeit und Reinheit der Töne alle dergleichen bis jetzt uns bekannte Instrumente zurück. Man kann den Ton bis zu einer namhaften Stärke anwachsen, und nach Belieben abnehmen lassen. Ohne etwas an dem Instrumente zu verändern, hängt es von der Willkühr des Spielenden ab, die Orgel, die Harmonica, die Clarinette, den Fagott, und das Waldhorn nachzuahmen. Man kann eben so deutlich ein feuriges Allegro, ab das schmelzendste Adagio vortragen. In der Ankündigung will Hr. L. als besonders merkwürdig anzeigen, dass sich bei diesem Instrumente die Töne sinnlich fühlen und mathematisch berechnen lassen, und dass sogar Talgstäbe, auf dieselbe Art behandelt, Töne geben müssen. Obgleich dieses Instrument noch vieler Verbesserungen fähig ist, so ist es ausgemacht eines der vorzüglichsten unter allen, die wir kennen. Es hat fünf volle Octaven, von С der grossen Octav, bis viermal gestrichen C. Das Aeussere (von Mahagony) ist geschmackvoll und einfach. — Ref. dieses glaubt sich berechtigt zu vermuthen, dass dieses Panmelodicon mit Herrn Rieffelsen’s Melódica eines und dasselbe sey *)*) Siebe musikal. Zeit, eilften Jahrgang, No. 4o.. Dass Hr. L. den Namen des eigentlichen Erfinders auf seinem Anschlagezettel so ganz mit Stillschweigen übergehet, ist wol nicht ganz recht; obgleich er sich auch nicht für den Erfinder ausgiebt. Was bleibt dem Erfinder für seine viele Mühe und kostspieligen Versuche, wenn ihm nicht einmal die Ehre der Erfindung zu Theil wird? — Den 19ten gab Hr. Franz; Leppich mit Hrn. C. Creutzer im kl. Red.Saal Concert, wobey auf diesem Instrumente eine Phantasie, und eine Idylle: die Entstehung der Harmonie, von Hrn. Unger, in Musik gesetzt von Creutzer, mit obligatem Panmelodicon — gesungen von Dem. Kilitschky und Hrn. Grell — von Creutzer vorgetragen wurde. Einsender dieses kann aber über den Effect, den dieses Instrument in erwähntem Saale hervorbrachte, nichts Bestimmtes sagen, da er verhindert wurde, diesem Concerte beizuwohnen. —“
    Allgemeine musikalische Zeitung. Band 12, 1809, Spalten 487–489, Textarchiv – Internet Archive.
  • Allgemeine musikalische Zeitung. Band 20, 1818, Spalte 56, Textarchiv – Internet Archive.
  • Korrespondenz-Nachrichten. In: Morgenblatt für gebildete Leser. Band 4, J. G. Cotta’sche Buchhandlung, 1810, S. 620, Textarchiv – Internet Archive.
  • „In Wien hält sich jetzt (März 1810) ein aus Mündelsheim Großherzogtum Würzburg stammender Künstler Namens Franz Leppich auf. Dieser hat, mit Beirathe eines Mathematikers, Hn. Riffelsen, nach vielen Versuchen ein neues musikalisches Tasten-Instrument erfunden, unter der Benennung: Panmelodicon. Nach seinen Erfahrungen tönt alles in der Natur, was in Schwingung gebracht werden kann. In dem Instrumente, das er vorzeigt, sind es messingene, hakenförmig mit dem Haken gegen einen Resonanzboden gekrümmte Stäbe von proportionirter Dicke, welche dadurch, dass sie einer umlaufenden Walze näher durch die Tasten gebracht werden, in zitternden Schwung gerathen und tönen, aber auch unverstimmbar sind. Auch Stäbe von Unschlitt geben einen Ton, so wie hölzerne u. s. w. Von Metall scheinen bleierne Stäbe am feinsten zu tönen. Das Instrument ist immer merkwürdig, obgleich es den Umfang der Musik nicht viel erweitert, und eine gute Orgel nicht übertrifft. In einem öffentlichen Concert hat Hr. Leppich bewiesen, dass sich das Instrument auch mit Begleitung andrer Instrumente vertrage, und zur Menschenstimme gut passe. Mild und sanft sind seine Töne, nicht schneidend und schwache Nerven reizend, wie die der [Glas-]Harmonica.“
    Vermischte Nachrichten. In: Allgemeine Literatur-Zeitung, Joh. Gottfr. Müllerischen Buchh., 1810, Spalte 403–404, Textarchiv – Internet Archive.
  • Notizen. In: Allgemeine musikalische Zeitung. 1811, Spalte 151–153, Textarchiv – Internet Archive.
  • „Das Erfinden neuer Instrumente, wenigstens das Sinnen darauf, ist jetzt an der Tagesordnung: eine Erscheinung, welche, bey dem täglich steigenden Luxus der Instrumentation und den immer höher gespannten Forderungen der Componisten, nicht ausbleiben konnte. Allein noch keinem von 30 manchen in neuern Zeiten erfundnen Instrumenten, von der Harmonika und dem Euphon, Callipson, Melodion, Anemochord, Clavicylinder, Triphon, Xylosistron, Uranion, bis zum Harmonichord und Panmelodion, von der als unentbehrlich vorgeschlagnen sogenannten Tenorviola, (man sehe meine Abhandlung darüber, oder vielmehr dagegen, im 5ten Jahrgang d. m. Zeit. von 1805) bis zum allerneuest erfundnen Kriegsbass, noch keinem hat es bis jetzt gelingen wollen, sich ein ständiges Bürgerrecht in unsern Orchestern, eine feststehende Zeile in den Partituren unsrer Componisten zu erwerben.“
    Allgemeine musikalische Zeitung. 1812, Band 14, Spalte 759, Textarchiv – Internet Archive
    „Chladni nannte dieses Instrument Clavicylinder, und die den Ton erzeugende Walze, die Streichwalze, zeigte auch endlich den so lange geheim gehaltenen Bau desselben. Die eigentlichen tönenden Körper sind nämlich Metallstäbe, an denen entweder die Streichwalze unmittelbar reibt und sie in transversale Schwingungen versetzt, so daß sie einen durch transversale Schwingungen erzeugten, dem der Stimmgabel ähnlichen Ton geben, oder welche in zwei Schwingungsknoten festgebunden in der Mitte einen lothrecht auf ihre Längenaxe befestigten Stab tragen, dessen anderes umgebogenes Ende mit etwas Filz überzogen ist, und durch die Taste gegen die Streichwalze gedrückt wird, so daß derselbe in longitudinale Schwingungen versetzt, transversale in dem Stabe erzeugt. Statt des Filzes kann man auch Leder nehmen und statt die Streichwalze zu benetzen, dieses Leder mit etwas Colophonium bestreuen, in welchem Falle die Walze von Holz oder besser von Messing seyn muss *). Obgleich das ursprüngliche Instrument geheim gehalten wurde, so erspäheten doch verschiedene Künstler, welche einzelne Theile dazu verfertigt hatten, das Geheimniß, und machten es nach. Dieses geschah durch Dietz, welcher runde Stahlstäbe zu seinem Panmelodion wählte, durch einen italienischen Künstler, dessen aus Messingstäben construirter Clavicylinder von dem Violinisten Creuzer gezeigt wurde, durch Buschmann im Terpodion, durch Kaufmann im Harmonichord und durch Maslosky im Coelison. Die beiden letzteren Instrumente bestehen aus flügelförmigen, mit Saiten bezogenen, dem Forte-Piano ganz gleichen, nur aufwärts gerichteten Körpern und werden beim Harmonichord die Saiten durch die Streichwalze, beim Coelison aber durch Fischbeinstäbe zum Tönen gebracht, welche mit ledernen, durch Colophoniumpulver klebrigen Handschuhen gerieben, die Schwingungen der Saiten erzeugen; das Terpodion ist unter allen das schönste, verdiente in seinem Baue gekannt und vervielfacht zu werden, weil es mit der Annehmlichkeit des Tones große Stärke, Biegsamkeit, ein leichtes Ansprechen der Töne und Kleinheit verbindet, zugleich aber, wie alle diese Instrumente, seine Stimmung unveränderlich behält 2).“
    Georg Wilhelm Munke: Handbuch der Naturlehre. Band 1, Heidelberg, C. F. Winter, 1829, S. 288–289, Textarchiv – Internet Archive
  • Georg Wilhelm Munke: Handbuch der Naturlehre. Band 1, Heidelberg, C. F. Winter, 1829, S. 288–289, Textarchiv – Internet Archive.
  • Allgemeine musikalische Zeitung, Nr. 30, 25. April 1810, Spalte. 469–470, Textarchiv – Internet Archive.
  • Allgemeine musikalische Zeitung. Nr. 18, 1. Mai 1833, Spalte 297, Textarchiv – Internet Archive.
  • Notizen. In: Wiener Allgemeine Musik-Zeitung von August Schmidt. Band 3, 1843, Textarchiv – Internet Archive.
  • Der Bazar für München und Bayern: ein Frühstücksbl. für Jedermann u. jede Frau. Kranzfelder, 1833, S. 1070, Textarchiv – Internet Archive.

bbaw.de (Global: 9,558th place; German: 954th place)

dingler.bbaw.de

google.de (Global: 2,106th place; German: 139th place)

books.google.de

  • The London journal of arts and sciences. Band 6, 14. Januar 1822, S. 235–236, mit Zeichnung.
  • Allgemeine musikalische Zeitung. Band 8, S. 715–718 (online).
  • Allgemeine musikalische Zeitung. Band 8, S. 526, 527. (online).
  • Almanach der Fortschritte, neuesten Erfindungen und Entdeckungen in Wissenschaften, Kunsten, Manufacturen und Handwerken. Volume 8, 1804, S. 390 (online).
  • Almanach der Fortschritte, neuesten Erfindungen und Entdeckungen in Wissenschaften, Kunsten, Manufacturen und Handwerken. Volume 8, 1804, S. 391 (online).
  • „An dem gestrigen Tage [29. März 1810], der auch für Oestreich ein Fest war, hatten wir auch noch andere Genüsse. Ein ausgezeichneter Mechaniker, Hr. Leppich, hat hier ein musikalisches Werk gebaut das er P a n m e l o d i c o n nennt, und das aus messingenen Stäben besleht, die, durch Tasten und einen in Bewegung gesetiten Cylinder in Vibration gebracht, herrliche Töne geben. Es wird gerade wie das Fortepiano gespielt, und verbindet in seinem herrlichen Tone die [Glas-]Harmonika mit der vox Humana in der Orgel, ohne das Schneidende, und für schwache Nerven zu Angreifende der erstern zu haben. Gestern gab nun Hr. Leppich in Verbindung mit dem geschickten Tonkünstler Creutzer mit seinem Panmelodicon, das der letztere spielte, ein Konzert im k. k. Redoutensaale. Das Leppichsche Instrument erhielt allgemeinen Beifall. In Begleitung desselben wurde außer einem idüllenartigen Liede. die Entstehung der Harmonie, auch eine Hymne aus Napoleons Vermählung, von Karl Unger gedichtet, gesungen. Einige Stellen machten einen guten Eindruck. Leppich steht so eben im Begriff, mit dem Panmelodicon über München über Stuttgart nach Paris zu reisen. Er verdient, da er auch in andern Theilen der Mechanik viele Erfindungen Besitzt und erfindungenn gmacht hat, überall eine wohlwollende Aufnahme, Ermunterung und kräftige Unterstützung.“ In: Morgenblatt für gebildete Leser. Volume 4, J. G. Cotta’sche buchhandlung., 1810, S. 356 (online).
  • Neue fränkisch-würzburgische Chronik. Volume 5, Bonitas, 1810, S. 567 (online)
  • „Leipzig. Den 1sten [1808] August liess der Orgel - und Instrumentmacher. Hr. U t h e, ein von ihm erfundenes Instrument, das Xylosistron — nachdem er vorher es mehrern Kennern der Tonkunst und des Instrumentenbaues in Dresden und Leipzig privatim vorgezeigt und ihren Beyfall erhalten hatte — auch öffentlich hören. Man kann über dasselbe kaum bestimmter und treuer berichten, als er selbst es in der Anzeige that. „Das Xylosistron, sagte er da, gehet darauf aus, den anmuthigen Ton der [Glas-]Harmonika mit weit mehr Kraft und Tiefe zu verbinden. Noch ist es nicht vollkommner, als nothwendig war, die Ausführbarkeit der Idee zu beweisen.“ Und diese scheint uns wirklich von ihm durch die That bewiesen. Der Ton hat zwar das Piano und auch das Schwellende des [Glas-]Harmonika-Tons nicht, oder doch in geringem Grade, aber er ist dennoch sehr angenehm, zart und lieblich, und dabey doch ungemein kräftig, voll, dick, ohne — besonders in den mittlem Oktaven und der trefflichen tiefern, im geringsten schneidend zu werden; auch ist er in der Tiefe, ja da noch weit mehr, als in der Höhe schon recht gut zu handhaben. Gelingt es Hrn. U., wie er gewiss glaubt und theoretisch schon ziemlich im Reinen hat — den Ton in der Höhe dem, der Mitte und Tiefe ganz gleich; ihn, nach Bedürfnis des Spielers, kurz, (ohne Nachhall,) und im Aushalten schwellend genug zu machen, auch dem Instrumente eine Klavitur zu geben, ohne dass es dadurch von anderer Seite — wie dies bey allen Tastenharmoniken, die uns bekannt worden, der Fall ist — verlöre, so hat seine Erfindung, die schon jetzt alle Aufmerksamkeit verdient, sich vielen Dank von allen Freunden der Tonkunst zu versprechen; so ist sie wirklich eine beträchtliche Bereicherung der Mittel, durch Töne schön zu sprechen. Den innern Mechanismus des Instruments behält Hr. U. billiger Weise noch für sich, und auch wir enthalten uns mehr darüber zu sagen, als dass es uns ein nach eigentümlicher Methode gross gezogenes, den Vater schon jetzt beträchtlich überwachsendes Kind des Chladni’schen E u p h o n s scheint. Es hat übrigens fast den ganzen Umfang eines grossen Pianoforte, und wurde, bey der Einfachheit seines Mechanismus, mit allen den oben gewünschten und versprochenen Verbesserungen, doch um mässige Preise geliefert werden können. Wir wünschen sehr, dass Hr. U, der ein noch junger, geschickter, bescheidener und sehr fleißiger Mann ist, vorerst nur in den Stand komme, diese seine Erfindung vollends auszubilden; dann wird es ihm an allgemeinem Beyfall und auch an Belohnung gewiss nicht fehlen. Hr. U. liefert übrigens auch Pianoforte in Klavier- und Flügelformat, die Beyfall finden; und liefert sie für billige Preise. Wir kennen aber diese seine Arbeiten nicht, und können darum nichts weiter darüber sagen. Als Orgelbauer hat er vor einigen Jahren in Berlin unter dem Hrn. Abt Vogler gearbeitet. Er wohnt in Hohlstädt bey Sangerhausen.“ Allgemeine musikalische Zeitung. Band 10, Rieter-Biedermann, 1807, S. 735 (online).
  • Allgemeine Musikalische Zeitung. von J. L. Dussek Nr. 16, 15. April 1824, S. 257. (online).
  • Berliner allgemeine musikalische Zeitung. Band 1 Von Adolf Bernhard Marx 1. Dez. 1824, S. 441 (online).
  • Neue Zeitschrift für Musik. Band 1 Von Beethoven-Stiftung, Allgemeiner Deutscher Musikverein Nr. 13, 15. Mai 1834, S. 52 (online).

uni-hamburg.de (Global: 3,809th place; German: 433rd place)

resolver.sub.uni-hamburg.de

  • Nekrolog. In: Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. 27. Juli 1852, S. [3], (Digitalisat)

wikisource.org (Global: 27th place; German: 106th place)

de.wikisource.org