Nach Jockenhövel habe die DEFA dann in der Praxis mit Aufnahmevorsätzen aus französischer Produktion (also offenbar Angénieux) gearbeitet, was auch mit Archivmaterial belegt wird. Seine Aussage, dass es "auch nicht als ratsam angesehen [wurde], eine Neuentwicklung zu beginnen", ist jedoch angesichts der eindeutig nachweisbaren, seit 1954 mit großer Ernsthaftigkeit vorangetriebenen Konstruktionsarbeiten bei Zeiss Jena mehr als widersprüchlich. Vgl. Jockenhövel, Jesko: „So breit wie drüben?“ – Totalvision: Das ostdeutsche CinemaScope. In: Filmblatt. Filmblatt 67/68, Jg. 23 (2019), Nr. 2, S. 70–85. doi:10.25969/mediarep/21611.