Steinke, Klaus· Ylli, Xhelal (2008). Die slavischen Minderheiten in Albanien (SMA): Golloborda - Herbel - Kërçishti i Epërm. Teil 2. Munich: Verlag Otto Sagner. σελ. 10. ISBN9783866880351. "Heute umfaßt das Gebiet von Golloborda in Albanien 22 Dörfer, die verwaltungstechnisch auf drei verschiedene Gemeinden aufgeteilt sind: 1. Die Gemeinde Ostren besteht aus dreizehn Dörfern, und Südslavisch wird in den folgenden neun Dörfern gesprochen: Ostreni i Madh (Golemo Ostreni/Ostreni Golemo), Kojavec (Kojovci), Lejçan (Lešničani), Lladomerica (Ladomerica/Ladimerica/Vlademerica), Ostreni i Vogël (Malo Ostreni/Malastreni/Ostreni Malo), Orzhanova (Oržanova), Radovesh (Radoveš/Radoeš/Radoešt), Tuçep (Tučepi) und Pasinka (Pasinki). 2. Die Gemeinde von Trebisht umfaßt die vier Dörfer Trebisht (Trebišta), Gjinovec (G'inovec/G'inec), Klenja (Klen'e) und Vërnica (Vărnica), und in allen wird Südslavisch gesprochen. 3. Die übrigen Dörfer von Golloborda gehören zur Gemeinde Stebleva, und zwar Stebleva, Zabzun, Borova, Sebisht, Llanga. Südslavisch wird in Stebleva (Steblo) sowie von drei Familien in Sebisht (Sebišta) gesprochen. Wie aus den bisherigen Ausführungen und den Erhebungen vor Ort hervorgeht, gibt es nur noch in fünfzehn der insgesamt Dörfer, die heute zu Golloborda gehören, slavophone Einwohner. Die Zahl der Dörfer in Golloborda wird manchmal auch mit 24 angegeben. Dann zählt man die Viertel des Dorfes Trebisht, und zwar Trebisht-Bala, Trebisht-Çelebia und Trebisht-Muçina separat. Zu Golloborda rechnete man traditionell ferner die Dörfer Hotišan, Žepišt, Manastirec, Drenok, Modrič und Lakaica, die heute in Makedonien liegen."