Tadeusz Maciejewski, Zbiory wilkierzy w miastach Państwa Zakonnego do 1454 i Prus Królewskich lokowanych na prawie chełmińskim (Collections of willkürs for the cities of the Teutonic Order State and Royal Prussia located under Kulm Law), Uniwersytet Gdanski, Gdansk 1989 (German edition, comment in German)
Gegenüber der Szlachta und dem Sejm berief sich die Stadt auf den polnischen König als alleinigen Oberherrn: "daß die Stadt dem Könige von Polen, sowohl dem regierenden als dessen erstgekrönten Nachfolgern, und sonst niemanden die Treue gelobet [...]. Wannenhero es ein Fehler ist, wann zuweilen vorgegeben wird, die Republik Polen sei Herr über die Stadt und ihre Rechte [...]. So oft nun die Republik sich einiges Recht über die Stadt anmassen und sie ihren Verordnungen unterwerfen wollen, wozu insonderheit die Zeiten, wenn der königliche Thron erlediget gewesen, Gelegenheit gegeben, hat die Stadt jederzeit behauptet, daß sie unter keines anderen, als des einzigen Königes Herrschaft stehe" (Lengnich, Ius publicum civiatis Gedanensis). Um dieser einseitigen Rechtsposition, die vom Sejm niemals anerkannt wurde, größere Plausibilität zu verleihen, verglich der Rat der Stadt den Status Danzig mit dem deutscher Reichsstädte. Historisch und staatsrechtlich plausibler wäre wohl die Analogie zur Stellung Marseilles gegenüber dem französischen König im 16. und 17. Jahrhundert – p. 115f, Hans-Jürgen Bömelburg, Zwischen polnischer Ständegesellschaft und preussischem Obrigkeitsstaat: Vom Königlichen Preußen zu Westpreußen (1756–1806) 1995, Oldenbourg Wissenschaftsverlag Prussia (Germany) ISBN3-486-56127-8
In seiner Vorrede rühmt Lengnich die ungedruckt gebliebenen Werke der Danziger Staatsrechtler Elias Constantius von Treuen-Schroeder (1625–1680) und Johann Ernst von der Linde (1651-1721) – Dick van Stekelenburg: Michael Albinus "dantiscanus" (1610–1653): Eine Fallstudie zum Danziger Literaturbarock, 1988, ISBN90-6203-770-4
Karin Friedrich, The Other Prussia: Royal Prussia, Poland and Liberty, 1569–1772